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Salesforce Aktie: KI-Offensive gestartet

Salesforce stellt ein strategisches KI-Programm zur Monetarisierung seiner Plattform vor. Analysten von Zacks sehen trotz Kursrückgang Bewertungspotenzial für die Aktie im Jahr 2026.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Vorstellung des strategischen KI-Playbooks für Unternehmen
  • Analysten sehen Bewertungschance trotz Kursrückgang
  • Fokus auf verbrauchsbasierte Erlösmodelle mit Agentforce
  • Ergebnisbericht im Februar als nächster wichtiger Test

Salesforce hat gestern seinen „AI Fluency Playbook“ vorgestellt – ein strategisches Programm, das Unternehmen auf die Nutzung autonomer KI-Agenten vorbereiten soll. Die Initiative zielt direkt auf die Monetarisierung der hauseigenen Agentforce-Plattform ab. Parallel dazu sehen Analysten von Zacks die zuletzt schwache Aktie als Rebound-Kandidat für 2026.

Das steckt hinter dem KI-Programm

Mit dem „AI Fluency Playbook“ adressiert Salesforce ein zentrales Problem bei der KI-Einführung: die Bereitschaft der Mitarbeiter. Laut Unternehmensdaten zeigen sich mittlerweile 85 Prozent der Angestellten in Kundenfirmen zuversichtlich im Umgang mit KI-Tools. Genau hier setzt der Software-Konzern an.

Das Programm soll Organisationen helfen, sogenannte „AI Agents“ – autonome Software für komplexe Workflows – systematisch in den Arbeitsalltag zu integrieren. Dahinter steht die strategische Neuausrichtung auf verbrauchsbasierte Erlösmodelle, die an die Nutzung von Agentforce gekoppelt sind. Analysten sehen darin den wichtigsten Wachstumstreiber für das Geschäftsjahr 2027.

Ergänzend weitete Salesforce sein Startup-Programm am Freitag auf Sri Lanka aus – ein Schritt, der die Erschließung aufstrebender Tech-Märkte in Südasien unterstreicht.

Analysten sehen Bewertungschance

Trotz eines Kursrückgangs von 2,1 Prozent am Donnerstag mehren sich optimistische Stimmen. Zacks Investment Research hob Salesforce gestern als einen von zwei „angeschlagenen Tech-Werten mit Erholungspotenzial“ hervor. Die Argumentation:

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  • Bewertung normalisiert: Mit einem KGV von 22,6 auf Basis der erwarteten Gewinne liegt die Aktie unter dem Branchenschnitt von 23,0
  • Margen verbessert: Kostendisziplin hat die operative Profitabilität zuletzt gestützt
  • Solide Umsatzerwartung: Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet der Markt mit rund 41,5 Milliarden Dollar Erlös, was einem Wachstum von 9 bis 10 Prozent entspricht

Die Aktie hatte 2025 mit einem Minus von rund 20 Prozent deutlich hinter der Tech-Rallye zurückgelegen. Die aktuelle Bewertung biete nun Spielraum für eine Gegenbewegung, so die Einschätzung.

Entscheidung steht bevor

Der eigentliche Test folgt am 25. Februar 2026 mit den Zahlen zum vierten Quartal und Gesamtjahr 2026. Analysten erwarten ein EPS von 3,05 Dollar für das Schlussquartal. Ob die neuen KI-Werkzeuge tatsächlich zusätzliche Umsätze generieren, ist bislang nicht belegt – genau das will der Markt in den kommenden Monaten sehen.

Charttechnisch bewegt sich die Aktie nahe ihrer 50-Tage-Linie bei etwa 250 Dollar. Eine erfolgreiche Verteidigung dieser Marke, kombiniert mit positiven Rückmeldungen zur Akzeptanz des AI Fluency Playbooks, könnte der Aktie neuen Schwung verleihen. Die Adoptionsrate des neuen Programms dürfte dabei zum Frühindikator für die Verlängerungszyklen von Agentforce-Verträgen im ersten Quartal 2027 werden.

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Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.

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