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Salesforce Aktie: KI-Ausbau

Salesforce erweitert seine KI-Plattform durch eine Akquisition und neue Produktfunktionen, während Analysten vor den Quartalszahlen ihre Kursziele anpassen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Übernahme der KI-Plattform Momentum für Conversational Insights
  • Neues Produkt-Release mit autonomen, ausführenden KI-Agenten
  • Mehrere Analystenhäuser senken ihre Kursziele deutlich
  • Quartalsergebnisse am 25. Februar als nächste Wegmarke

Salesforce treibt den Ausbau seiner KI-Infrastruktur mit Tempo voran: Mit einer neuen Übernahme und einem frischen Produkt-Update will der Konzern „Agentforce 360“ stärker im Alltag von Unternehmen verankern. Gleichzeitig werden Analysten vor den anstehenden Quartalszahlen vorsichtiger und senken teils ihre Kursziele deutlich. Kann die KI-Offensive mittelfristig stärker tragen als die kurzfristig zurückhaltenden IT-Budgets?

Übernahme stärkt „Agentforce 360“

Heute meldete Salesforce eine verbindliche Vereinbarung zur Übernahme von Momentum, einer Plattform für „Conversational Insights“. Die Technologie sammelt und analysiert unstrukturierte Daten aus Sprach- und Videokonferenzen – unter anderem von Diensten wie Zoom und Google Meet.

Der Plan dahinter: Inhalte aus Gesprächen sollen direkt in die eigenen Systeme einfließen, damit aus gesprochener Kommunikation schneller verwertbare CRM-Daten werden. Laut Steve Fisher, President und Chief Product Officer, sollen KI-Agenten dadurch einen vollständigen Blick auf relevante Kundeninteraktionen erhalten.

Spring-Release: Agenten sollen Aufgaben ausführen

Die Nachricht folgt auf das „Spring 2026 Product Release“, das Salesforce Anfang dieser Woche vorgestellt hat. Der Schwerpunkt liegt darauf, autonome KI-Agenten tiefer in die Abläufe von Unternehmen zu integrieren – über Sales, Service und Marketing Clouds hinweg.

Wichtig ist dabei der Schritt von reinen Empfehlungen hin zur Ausführung: Die neuen Agenten sollen etwa Texte und Nachrichtenentwürfe erstellen und Prognosen automatisiert aktualisieren.

Analysten senken Kursziele vor Zahlen

Trotz der ambitionierten Produktagenda haben mehrere große Häuser in den vergangenen 48 Stunden ihre Kursziele reduziert. Als Begründung nennt der Quelltext ein vorsichtigeres Ausgabenklima sowie übergreifende Trends im Software-Sektor.

  • Citigroup blieb bei „Neutral“, senkte das Kursziel aber deutlich von 257 auf 197 US-Dollar.
  • Wells Fargo reduzierte das Kursziel auf 235 US-Dollar.
  • Oppenheimer und Mizuho passten ihre Ziele auf 275 bzw. 280 US-Dollar an und hielten dabei weitgehend an positiven Einschätzungen fest.

Die nächste wichtige Wegmarke sind die Quartalszahlen: Salesforce legt am 25. Februar die Ergebnisse für das laufende Geschäftsjahr vor.

Kursniveau und Umfeld

Die Aktie bewegt sich laut Quelltext derzeit im Bereich um 185 US-Dollar und zeigt damit eine Phase der Konsolidierung. Im vergangenen Monat lief der Titel dem breiteren Technologiesektor hinterher.

Parallel zur Momentum-Übernahme hat Salesforce diese Woche zudem die Zusammenarbeit mit Asymbl ausgeweitet. Ziel ist es, ein Modell einer „hybriden Belegschaft“ zu testen, bei dem digitale KI-Agenten gemeinsam mit menschlichen Mitarbeitern Prozesse effizienter machen sollen. Am 25. Februar wird sich mit den Zahlen zeigen, wie der Markt die Balance zwischen KI-Perspektive und dem aktuell vorsichtigen Software-Ausgabenklima bewertet.

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