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Salesforce Aktie: Insider verkaufen

Ein Aufsichtsratsmitglied verkauft einen großen Teil seiner Salesforce-Aktien, was den ohnehin durch KI-Zweifel belasteten Kurs weiter unter Druck setzt.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aufsichtsrätin reduziert ihre Position um 35 Prozent
  • Aktienkurs fällt auf mehrwöchige Tiefststände
  • Sektor leidet unter Skepsis bei KI-Monetarisierung
  • Hohes Handelsvolumen signalisiert Anlegerunsicherheit

Die Salesforce-Aktie steht massiv unter Druck. Ein bedeutender Anteilsverkauf aus dem Führungskreis trifft auf eine ohnehin angespannte Stimmung im Software-Sektor. Die Folge: ein Kursrutsch, der die Frage aufwirft, wie tief die Korrektur noch gehen kann.

Direktor verkauft für knapp eine Million Dollar

Am Mittwoch, den 14. Januar, trennte sich Aufsichtsrätin Neelie Kroes von 3.893 Salesforce-Aktien. Der Verkauf zu einem Durchschnittspreis von 238,70 Dollar brachte ihr rund 929.000 Dollar ein. Bedeutsamer als die absolute Summe: Kroes reduzierte damit ihre Position um fast 35 Prozent.

Die Reaktion des Marktes ließ nicht auf sich warten. Am Freitag gab die Aktie um 2,8 Prozent nach und schloss bei 227,10 Dollar. Das Handelsvolumen explodierte regelrecht – mit 13,8 Millionen gehandelten Aktien lag es 64 Prozent über dem Tagesdurchschnitt. Ein klares Zeichen dafür, dass Investoren den Insider-Verkauf als Warnsignal werten.

KI-Ernüchterung belastet den gesamten Sektor

Der Anteilsverkauf kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Bereits am vorherigen Dienstag war die Salesforce-Aktie um 7 Prozent eingebrochen – der schwerste Tagesverlust seit Mai 2024. Auslöser war eine branchenweite Verunsicherung über die Monetarisierung von Künstlicher Intelligenz.

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Die Sorge der Investoren: Generative KI-Tools, in die Unternehmen wie Salesforce Milliarden investiert haben, treiben die Umsätze nicht so schnell voran wie erhofft. Diese Skepsis trifft hochbewertete Cloud-Aktien besonders hart. Salesforce notiert mittlerweile unter seinen 50- und 200-Tage-Durchschnitten – technisch ein klares Zeichen für einen intakten Abwärtstrend.

Vertrauensfrage an die Führung

Die Kombination aus sektorweiten Zweifeln und einem prominenten Insider-Verkauf setzt die Aktie unter doppelten Druck. Während der Markt ohnehin die KI-Strategie des CRM-Anbieters kritisch beäugt, sendet der Verkauf aus dem Aufsichtsrat ein Signal, das bei Anlegern Unsicherheit auslöst.

Mit einem Minus von über 10 Prozent seit Jahresbeginn und einem Kurs, der mehr als 34 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch liegt, hat die Salesforce-Aktie deutlich an Momentum verloren. Ob die aktuelle Schwäche eine Korrektur innerhalb eines längeren Aufwärtstrends ist oder der Beginn einer tieferen Neubewertung, wird sich in den kommenden Wochen zeigen – spätestens wenn das Unternehmen seine nächsten Quartalszahlen vorlegt.

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