Startseite » News zu Unternehmen » Analystenstimmen » Salesforce Aktie: Insider setzen Zeichen

Salesforce Aktie: Insider setzen Zeichen

Salesforce meldet starke Quartalszahlen und wachsendes KI-Geschäft. Gleichzeitig zeigen umfangreiche Käufe von Insidern und Institutionellen Vertrauen in die aktuelle Bewertung.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Direktor kauft Aktien für 25 Millionen Dollar
  • KI-Plattformen verdoppeln jährliche Umsätze
  • Gewinn je Aktie übertrifft Analystenerwartungen
  • Aktie notiert deutlich unter Jahreshoch

Salesforce hat ein schwaches Börsenjahr 2025 hinter sich, doch im Hintergrund verschieben sich die Gewichte. Großinvestoren und Insider greifen nun beherzt zu – und das mitten in einer Phase, in der das Unternehmen operativ stärker dasteht als es der Kurs vermuten lässt. Im Zentrum steht dabei der Kurswechsel hin zu agentischer KI, der inzwischen messbare Erträge liefert.

Insider und Institutionelle kaufen zu

Besonders ins Auge fällt ein großer Insider-Kauf: Director G. Mason Morfit hat jüngst 96.000 Aktien am Markt erworben, zu einem Durchschnittspreis von rund 260,58 US-Dollar je Aktie. Das Volumen von knapp 25 Millionen US-Dollar gehört zu den größten offenen Insider-Käufen in der jüngeren Unternehmensgeschichte und wird am Markt als deutliches Vertrauenssignal in die weitere Entwicklung gewertet.

Parallel dazu stocken auch institutionelle Investoren auf. Hamilton Point Investment Advisors und weitere Fonds haben laut aktuellen Meldungen neue Positionen aufgebaut oder bestehende Engagements erhöht. Sie nutzen die schwache Kursentwicklung 2025 als Einstiegschance. Dieses Zusammenspiel aus Insider- und Institutionellenkäufen deutet darauf hin, dass wesentliche Marktakteure die Bewertung von Salesforce im Lichte der KI-Strategie als zu niedrig einstufen.

Gestern schloss die Aktie bei 266,12 US-Dollar, was einem Anstieg von 18,5 % in den vergangenen 30 Tagen entspricht. Gleichzeitig notiert der Titel noch immer gut 23 % unter dem 52‑Wochen-Hoch – ein Spannungsfeld, das Value-orientierte Anleger besonders genau beobachten.

Starke Zahlen im GJ 2026

Die Kauflaune kommt nicht aus dem Nichts, sondern wird durch robuste Geschäftszahlen gestützt. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026, das im Dezember 2025 vorgelegt wurde, übertraf Salesforce klar die Erwartungen: Der Gewinn je Aktie lag bei 3,25 US-Dollar und damit deutlich über den Konsensschätzungen von rund 2,86 US-Dollar.

Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 9 % auf 10,26 Milliarden US-Dollar. Damit zeigt das Kerngeschäft weiterhin solides Wachstum, obwohl der Markt zwischenzeitlich stärker auf Risiken und Verlangsamung fokussiert war.

Wichtig ist zudem der Blick auf den Ausblick: Das Management hat die Prognose für das gesamte Geschäftsjahr 2026 angehoben und rechnet nun mit Erlösen zwischen 41,45 und 41,55 Milliarden US-Dollar. Die höhere Spanne signalisiert, dass Effizienzprogramme und neue Produkte besser greifen als ursprünglich angenommen.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Salesforce?

KI-Plattformen liefern messbares Wachstum

Der strategische Schwerpunkt auf autonome, agentische KI ist bei Salesforce kein bloßes Schlagwort mehr, sondern schlägt sich in konkreten Zahlen nieder. Die Plattformen „Agentforce“ und „Data 360“ kommen zusammen auf eine jährlich wiederkehrende Erlösbasis (ARR) von knapp 1,4 Milliarden US-Dollar.

Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Anstieg von 114 %. Ein derart starkes Wachstum belegt, dass die KI-Angebote am Markt ankommen und als eigenständiger Wachstumstreiber an Bedeutung gewinnen.

Marktanalysten heben dabei vor allem die Diskrepanz zwischen Kursverlauf und Geschäftsentwicklung hervor. Häuser wie Morningstar stufen Salesforce für 2026 als möglichen „Contrarian Buy“ ein – also als Titel, bei dem die Fundamentaldaten besser sind als der jüngste Chartverlauf vermuten lässt. Begründet wird dies mit einer im Verhältnis zum Cashflow attraktiven Bewertung und dem zusätzlichen Hebel durch die KI-Plattformen.

Immobilien-Deal unterstreicht Standortwert

Eine weitere Nachricht mit Signalwirkung betrifft die Immobilienseite: Am 8. Januar 2026 wurde bekannt, dass OUE Real Estate Investment Trust in exklusiven Verhandlungen mit Mitsubishi Estate Asia steht. Es geht um den Erwerb einer Teilbeteiligung am Salesforce Tower in Sydney.

Auch wenn Salesforce selbst hierbei nicht als Käufer oder Verkäufer auftritt, rückt der Vorgang den Wert der globalen Standorte in den Fokus. Dass hochwertige Büroimmobilien mit dem Salesforce-Namen im Zentrum solcher Transaktionen stehen, unterstreicht den Premium-Charakter der Standorte und die Attraktivität der Marke für Immobilieninvestoren.

Fazit und Ausblick

Unterm Strich treffen bei Salesforce derzeit mehrere Stränge aufeinander: starke Quartalszahlen, ein angehobener Jahresausblick, deutlich wachsendes KI-Geschäft und umfangreiche Insider- sowie Institutionellenkäufe. Für das laufende vierte Quartal des Geschäftsjahres 2026 peilt das Management einen Gewinn je Aktie von 3,02 bis 3,04 US-Dollar an, zudem bleibt die quartalsweise Dividende stabil.

Die Kombination aus operativer Stärke, wachsender KI-Dynamik und einer Aktie, die noch klar unter ihrem 52‑Wochen-Hoch notiert, schafft die Grundlage dafür, dass der Markt in den kommenden Monaten eine Neubewertung des Unternehmens vornehmen könnte – insbesondere wenn Salesforce die gesteckten Ziele im Schlussquartal bestätigt oder übertrifft.

Anzeige

Salesforce-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Salesforce-Analyse vom 9. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Salesforce-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Salesforce-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 9. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Salesforce: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Salesforce Chart

Weitere Nachrichten zu Salesforce