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Salesforce Aktie: Die Stunde der Wahrheit

Der Tech-Konzern muss mit seinem heutigen Bericht die Befürchtungen zerstreuen, dass KI sein Kerngeschäft bedroht. Die Entwicklung von Agentforce und der Ausblick stehen im Mittelpunkt.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktie verliert seit Jahresbeginn fast 30 Prozent
  • Markt fürchtet Disruption durch autonome KI-Agenten
  • Umsatzerwartung von 11,2 Milliarden US-Dollar
  • Zukäufe wie Momentum sollen KI-Kompetenz stärken

Salesforce gehört bislang zu den großen Verlierern des Jahres im S&P 500. Die dominierende Sorge am Markt: Künstliche Intelligenz könnte das klassische Software-Geschäft des Konzerns nicht nur verändern, sondern kannibalisieren. Wenn der Tech-Riese heute nach Börsenschluss seine Bücher öffnet, geht es für Anleger um mehr als nur Umsatzahlen – es geht um den Beweis der Zukunftsfähigkeit.

Angst vor der KI-Disruption

Der massive Kursverlust von fast 28 Prozent seit Jahresbeginn spiegelt die Nervosität der Investoren wider. Im Zentrum der Skepsis steht die Befürchtung, dass sogenannte „autonome KI-Agenten“ herkömmliche SaaS-Geschäftsmodelle (Software-as-a-Service) ablösen könnten. Der heutige Quartalsbericht bietet dem Management die entscheidende Bühne, um dieser These entgegenzutreten.

Marktbeobachter erwarten konkrete Hinweise darauf, wie sich die hauseigene KI-Lösung „Agentforce“ entwickelt. Entscheidend wird sein, ob das Management eine Prognose abgibt, die auf nennenswerte zukünftige Umsätze durch diese neuen KI-Tools hindeutet.

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Zahlen und Zukäufe im Fokus

Analysten rechnen für das abgelaufene vierte Quartal mit einem Umsatz von rund 11,2 Milliarden US-Dollar. Doch der Blick richtet sich nicht nur auf die organische Entwicklung. Auch die Performance der integrierten Daten-Management-Firma Informatica dürfte ein zentrales Thema im Analysten-Call werden.

Zudem arbeitet Salesforce aktiv daran, seine KI-Kompetenzen durch Zukäufe zu stärken. Die kürzlich angekündigte Übernahme der Analyse-Plattform Momentum soll die Produkte Agentforce und Slack verbessern. Strategisch zielt dies darauf ab, Arbeitsabläufe und Automatisierungen tiefer im eigenen Ökosystem zu verankern, um die Wertschöpfungskette trotz des technologischen Wandels im Haus zu behalten.

Ein starker Bericht und vor allem ein überzeugender Ausblick auf die KI-Integration könnten helfen, die trübe Stimmung rund um die Aktie zu drehen, die gestern im Rahmen einer breiteren Tech-Erholung bereits leichte Gewinne verzeichnete. Die konkreten Ergebnisse werden heute Nacht nach US-Börsenschluss erwartet.

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