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Symbolbild, KI-generiert

Salesforce Aktie: Citigroup hebt Ziel

Citigroup erhöht das Kursziel für Salesforce auf 200 US-Dollar nach Vorlage des Jahresberichts, der Umsatzwachstum und gestiegene Profitabilität zeigt. Der KI-Fokus bleibt zentral für die künftige Strategie.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Neues Kursziel von Citigroup bei 200 US-Dollar
  • Umsatzwachstum von 10 Prozent im Geschäftsjahr 2026
  • KI-Plattform Agentforce als strategischer Wachstumstreiber
  • Aktienkursentwicklung zeigt gemischte Marktsignale

Salesforce rückt diese Woche weniger wegen eines einzelnen Quartalsausreißers in den Fokus, sondern wegen einer Frage, die viele Software-Investoren gerade umtreibt: Zahlt sich der KI-Schwenk schon in belastbaren Zahlen aus? Citigroup hat nach dem frisch eingereichten Jahresbericht das Kursziel angepasst – und damit das Thema „AI als Wachstumsmotor“ erneut unterstrichen.

Citigroup justiert das Kursziel

Citigroup setzt das Kursziel für Salesforce nun auf 200 US-Dollar. Der Schritt folgt auf die Veröffentlichung des umfassenden Jahresberichts (eingereicht am 2. März 2026) und ist damit klar an die neue Datenlage geknüpft: Umsatz, Profitabilität und der strategische Fokus auf KI.

Jahresbericht: Wachstum und effizienterer Betrieb

Im Geschäftsjahr 2026 meldete Salesforce einen Umsatz von 41,525 Mrd. US-Dollar, ein Plus von 10% gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig stieg der verwässerte Gewinn je Aktie auf 7,80 US-Dollar (zuvor 6,36 US-Dollar). Das deutet nicht nur auf Wachstum hin, sondern auch auf Effizienz – ein Punkt, der bei reifer werdenden Software-Konzernen zunehmend zählt.

Wichtig dabei: Wenn das Umsatzwachstum eher im niedrigen zweistelligen Bereich „einrastet“, schaut der Markt umso genauer darauf, ob neue Produktzyklen wirklich zusätzliche Nachfrage erzeugen – und nicht nur bestehende Umsätze umetikettieren.

KI-Fokus „Agentforce“ – und ein Ökosystem, das mitzieht

Ein zentraler Baustein der Strategie ist die stärkere Ausrichtung auf die KI-Plattform Agentforce. Das Wachstum soll auch über gezielte Übernahmen gestützt werden, um KI- und Datenfähigkeiten auszubauen.

Spannend ist zudem, dass sich rund um die KI-Dienste ein Partner-Ökosystem entwickelt: Als Beispiel nennt der Bericht die Übernahme von CRM Science durch Faye. Ziel ist es, KI-Automatisierung für große Unternehmenskunden auszubauen. Für Salesforce ist das indirekt relevant, weil solche Partner-Investitionen mehr KI-Anwendungsfälle auf die eigene Plattform ziehen können – und damit die Chance erhöhen, dass „KI“ nicht nur Feature bleibt, sondern dauerhaft Nachfrage verankert.

Bei der Aktie zeigt sich der Spagat: Zwar ging es in den letzten sieben Tagen um 4,84% nach oben, auf 30 Tage steht aber ein Minus von 7,61% – ein Hinweis darauf, dass der Markt die KI-Story zwar spielt, bei Bewertung und Umsetzung aber wählerisch bleibt.

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