Kann die Safran-Aktie von der anziehenden Dynamik bei Airbus profitieren? Während die Auslieferungszahlen des Flugzeugbauers im Februar zulegten, signalisiert die Mehrheit der Analysten jetzt grünes Licht für den französischen Triebwerksspezialisten. Doch die geopolitischen Schwankungen am Ölmarkt bleiben ein Unsicherheitsfaktor für die Investitionsbereitschaft der Fluggesellschaften.
Die Stimmung unter den Experten ist derzeit auffallend positiv. Von insgesamt acht Analysten, die das Papier beobachten, raten sechs zum Einstieg – zwei davon vergeben sogar ein „Strong Buy“-Rating. Lediglich zwei Experten stufen den Titel aktuell als Halteposition ein. Diese breite Zuversicht stützt den Kurs, der gestern bei 319,50 Euro aus dem Handel ging und damit rund acht Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 348,40 Euro notiert.
Airbus-Zahlen stützen das Geschäft
Als zentraler Partner im Triebwerksbereich hängt Safran eng an der Schlagzahl der großen Flugzeugbauer. Die jüngsten Daten von Airbus zeigen eine Belebung: Im Februar lagen die Auslieferungen über dem Niveau des Vormonats. Für Safran ist dies entscheidend, da jede Auslieferung von Kurz- und Mittelstreckenmaschinen den Absatz und die lukrativen Service-Einnahmen für die LEAP-Triebwerksserie langfristig absichert.
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Zwar fielen die Auftragseingänge im Februar noch verhalten aus, Marktbeobachter rechnen jedoch mit einer deutlichen Beschleunigung im Vorfeld der kommenden Farnborough-Messe. Neue Großbestellungen dort würden die Planungssicherheit für die Zulieferkette von Safran massiv erhöhen.
Geopolitische Faktoren im Fokus
Das Marktumfeld bleibt jedoch volatil. Jüngste Spannungen im Nahen Osten trieben den Ölpreis der Sorte Brent kurzzeitig auf 119 US-Dollar, bevor er sich zuletzt im Bereich zwischen 87 und 91 US-Dollar stabilisierte. Hohe Kerosinkosten belasten zwar die Bilanzen der Airlines, könnten aber gleichzeitig den Druck erhöhen, schneller in neue und treibstoffeffizientere Triebwerke zu investieren – ein Szenario, von dem Safran technologisch profitiert.
Mit einem Relative-Stärke-Index (RSI) von 62,2 zeigt die Aktie eine solide Verfassung, ohne bereits als überkauft zu gelten. Der Fokus der Anleger richtet sich nun auf die anstehenden Quartalsberichte der Flugzeughersteller. Sollten dort konkrete Erhöhungen der Produktionsraten angekündigt werden, dürfte dies als direkter Katalysator für die Safran-Aktie wirken und den Weg zurück in Richtung des Rekordhochs ebnen.
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