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Saab Aktie: Aufwind

Saab erhält einen weiteren Rüstungsauftrag im Milliardenwert, der das langfristige Portfolio stärkt. Die Aktie zeigt technische Stärke, während der Blick auf die kommenden Quartalszahlen gerichtet ist.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Neuer Milliardenauftrag für Luftabwehrsysteme aus Litauen
  • Aktie notiert über allen wichtigen Durchschnitten
  • Starke Performance mit über 150% in zwölf Monaten
  • Nächster Meilenstein sind die Jahreszahlen im Februar

Saab hat den Jahresstart mit einem neuen Großauftrag aus Litauen befeuert und damit an die positiven Schlagzeilen aus dem Jahresende angeknüpft. Der Konzern baut sein Orderbuch weiter aus – nun steht die Frage im Raum: Kann Saab den Rückenwind in höhere Umsatzprognosen für die kommenden Jahre verwandeln?

Was hinter dem Auftrag steckt

Saab bestätigte Anfang Januar einen bedeutenden Auftrag Litauens zur Lieferung des Luftabwehrsystems RBS 70 Bolide im Rahmen eines dreiseitigen Abkommens mit der schwedischen Beschaffungsbehörde FMV. Der Vertrag hat ein Volumen von rund SEK 3 Milliarden; die Lieferungen sind zwischen 2028 und 2032 geplant. Dieser Auftrag reiht sich an den Ende Dezember gemeldeten Großauftrag aus Frankreich über GlobalEye-Aufklärungsflugzeuge (SEK 12,3 Milliarden) und stärkt damit merklich das langfristige Auftragsportfolio.

Die Nachricht erklärt, warum die Aktie in der ersten Handelssitzung des Jahres deutlich zulegte: Marktteilnehmer werteten die Kombination aus frischen Rüstungsaufträgen und strategischer Positionierung als positives Signal für die künftige Umsatzbasis. Eine gemeldete, kleinere Insider-Transaktion (Verkauf von 500 Aktien durch einen Arbeitnehmervertreter) dämpfte die Stimmung nicht; das Handelsvolumen war erhöht, was auf gesteigertes Interesse institutioneller Anleger hindeutet.

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Technische Lage & Ausblick

Kurzfristig zeigt die Aktie technische Stärke: Sie notiert über den gleitenden Durchschnitten (50/100/200 Tage) und der RSI liegt mit 59,4 in einem moderat positiven Bereich, was auf anhaltende Nachfrage schließen lässt. Am Freitag schloss der Titel bei 51,64 €; binnen zwölf Monaten liegt die Performance bei rund +153,8%, die letzten 30 Tage brachten ein Plus von knapp 20%.

Wichtig für die nächste Bewertungsetappe sind die Q4- und Jahreszahlen am 5. Februar 2026. Dann wird sich zeigen, ob die jüngsten Auftragsgewinne – insbesondere die Verträge mit Frankreich und Litauen – zu einer Anhebung der Umsatz- oder Margenprognosen für den Zeitraum 2026–2030 führen. Marktteilnehmer werden zudem Statements zur Produktionsplanung und zu möglichen Partnerschaften (etwa im Kontext europäischer Kampfflugzeugprojekte) genau lesen, da diese die mittelfristige Wettbewerbsposition beeinflussen können.

Kurzfazit: Saab profitiert aktuell von einem kräftig gefüllten Orderbuch und positiven Marktsentiment. Die bevorstehenden Quartalszahlen am 5. Februar sind das nächste konkrete Ereignis, das klären dürfte, ob die Aufträge bereits in aktualisierten Zahlen und Zielen reflektiert werden.

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