Der Energiekonzern treibt die Energiewende an einem symbolträchtigen Standort voran. Auf dem Gelände des Tagebaus Hambach entsteht ein kombiniertes Projekt aus Solarpark und Großbatterie. Die RWE-Aktie notierte am Dienstag bei 56,26 Euro – ein Minus von 0,5 Prozent zum Vortag.
Projekt mit 25.300 Modulen
Das Vorhaben trägt den Namen „Manheimer Bucht“ und umfasst eine installierte Solarleistung von 16,5 Megawatt-Peak. Parallel dazu errichtet RWE einen Batteriespeicher mit 80 Megawattstunden Kapazität – genug, um die schwankende Solarproduktion zwischenzuspeichern. Ab Ende 2026 sollen rund 5.000 Haushalte mit Strom versorgt werden. Der Bau des Speichers startet bereits im Sommer. Kooperationspartner ist NEULAND HAMBACH.
RWE verbindet hier Rückbau und Neuanfang: Wo einst Braunkohle gefördert wurde, entsteht nun Infrastruktur für erneuerbare Energien.
Aktienrückkauf läuft weiter
Parallel zu den Investitionen setzt der Konzern sein Rückkaufprogramm fort. In der Woche vom 11. bis 15. Mai erwarb RWE 361.968 eigene Aktien über Xetra. Die Kurse lagen zwischen 55,75 und 59,16 Euro – die aktuelle Notierung bewegt sich mit 56,26 Euro am unteren Rand dieser Spanne. Seit Beginn der dritten Tranche Anfang Dezember 2025 sind insgesamt 8,5 Millionen Aktien zurückgekauft.
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Der Anteil der eigenen Aktien am Grundkapital wurde derweil auf 5,01 Prozent korrigiert – eine formale Anpassung von zuvor gemeldeten 3,02 Prozent.
Langfristig auf Kurs
Trotz des leichten Tagesverlusts und der jüngsten 7-Tage-Schwäche von 3,6 Prozent zeigt der Blick nach vorn ein klareres Bild: Seit Jahresbeginn liegt RWE mit 20 Prozent im Plus, auf Jahressicht sogar mit 74 Prozent. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 61,70 Euro beträgt knapp neun Prozent.
Mit dem Baubeginn des Batteriespeichers im Sommer setzt der Konzern einen weiteren konkreten Schritt in seiner Strategie. Das Hambacher Projekt steht dabei exemplarisch für die Verzahnung von Solar- und Speichertechnologie – ein Bereich, der für die Netzstabilität zunehmend wichtiger wird.
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