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RWE: Jefferies hebt Ziel auf 63 Euro

Analysten sehen bei RWE durch den Ausbau erneuerbarer Energien ein jährliches Gewinnwachstum von zehn Prozent bis 2029.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Jefferies erhöht Kursziel auf 63 Euro
  • Aktienrückkaufprogramm erfolgreich abgeschlossen
  • Kurs konsolidiert unter 52-Wochen-Hoch
  • Fokus auf Halbjahreszahlen und Transformation

RWE bekommt zum Wochenausklang Rückenwind von der Analystenseite. Jefferies hat das Kursziel für die Aktie von 61 auf 63 Euro angehoben und bleibt bei „Buy“. Der zentrale Treiber bleibt der Ausbau der erneuerbaren Energien, der den Konzern aus Sicht der Analysten auf einen stabilen Wachstumspfad führt.

Besonders interessant ist der Blick auf die mittlere Frist. Jefferies rechnet bis 2029 mit einem durchschnittlichen Gewinnplus von rund 10 Prozent pro Jahr. Das ist keine kurzfristige Wette auf einen einzelnen Impuls, sondern eine Bewertung des Geschäftsmodells über mehrere Jahre.

Rückkaufprogramm sauber abgeschlossen

Parallel dazu hat RWE Anfang Juni ein wichtiges Kapitalmarktprojekt beendet. Das im November 2024 gestartete Aktienrückkaufprogramm wurde planmäßig abgeschlossen. Insgesamt kaufte der Konzern in drei Tranchen rund 38 Millionen Aktien zurück, zu einem durchschnittlichen Preis von 38,52 Euro.

Das ist ein klarer Abschluss auf der Finanzierungsseite. Für den Markt zählt nun vor allem, ob die operative Entwicklung den jüngsten Bewertungsanstieg trägt.

Aktie konsolidiert auf hohem Niveau

Der Kurs selbst liefert ein gemischtes Bild. Am Freitag schloss die Aktie bei 55,96 Euro und legte leicht um 0,29 Prozent zu. Auf Sicht von sieben Tagen steht ein Plus von 3,25 Prozent, auf 30 Tage ein Minus von 5,95 Prozent. Im Jahresvergleich bleibt das Papier mit 68,45 Prozent im Plus.

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Damit notiert RWE etwas unter dem 52-Wochen-Hoch von 62,00 Euro und knapp unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 57,76 Euro. Der 200-Tage-Durchschnitt liegt bei 49,04 Euro, was den übergeordneten Aufwärtstrend bestätigt.

Was jetzt zählt

Die Aktie bewegt sich damit in einer typischen Zwischenphase: nicht mehr günstig wie im Vorjahr, aber auch noch nicht wieder am Hoch. Der Abstand zum jüngsten Rekord ist überschaubar, die Bewertung hängt aber stark daran, ob der Ausbau der erneuerbaren Kapazitäten wie erwartet weiterläuft.

Für die nächste Etappe werden die Halbjahreszahlen und jeder weitere Hinweis auf den Fortschritt der Transformation entscheidend sein. Erst dort zeigt sich, ob das Kursziel von 63 Euro mehr ist als ein vorsichtiger Optimismus der Analysten.

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