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RWE: Erste Windturbine im Nordseecluster

RWE installiert erste Turbine im Nordseecluster, Aktie trotz Kursschwäche mit Jahresplus. Analyst sieht Potenzial.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Erste Windturbine installiert
  • 660 Megawatt Ausbauziel
  • Aktie mit Jahresplus von 16 Prozent
  • 1,5 Milliarden Euro Rückkauf beendet

RWE hat einen wichtigen Schritt bei seinem Offshore-Ausbau gemacht. Die erste Windturbine des Nordseeclusters wird installiert. Das Großprojekt vor der norddeutschen Küste soll ab Frühjahr 2027 Strom liefern.

Doch die Aktie zeigt sich derzeit schwach. Auf Sieben-Tage-Sicht fiel der Kurs um 6,12 Prozent auf 54,34 Euro. Der RSI von 41,0 deutet auf eine neutrale bis leicht angeschlagene technische Verfassung hin.

44 Turbinen bis Jahresende

Der Nordseecluster liegt rund 50 Kilometer nördlich von Juist. Die erste Ausbaustufe A hat eine Zielkapazität von 660 Megawatt. 44 Turbinen vom Hersteller Vestas werden dafür installiert, jede mit 15 Megawatt Leistung.

Die vollständige Montage soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Die kommerzielle Inbetriebnahme ist für das Frühjahr 2027 geplant. In der Endausbaustufe erreicht das gesamte Cluster 1,6 Gigawatt Leistung.

Das entspricht rund 6,5 Terawattstunden Strom pro Jahr.

Analyst sieht RWE als Gewinner

Jefferies-Analyst Ahmed Farman bestätigte die Einstufung „Buy“. Er sieht RWE neben dem dänischen Konkurrenten Orsted als einen der Hauptnutznießer der bevorstehenden europäischen Offshore-Ausschreibungen. Die fundamentale Bewertung steht im Kontrast zur aktuellen Kursschwäche.

Die Aktie notiert rund 5,61 Prozent unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt. Das 52-Wochen-Hoch von 62 Euro aus dem April liegt 12,35 Prozent entfernt. Auf Jahressicht steht dagegen ein Plus von 55,61 Prozent.

Milliardenschwerer Rückkauf abgeschlossen

RWE hat sein Aktienrückkaufprogramm im Juni beendet. Das Programm startete im November 2024 und umfasste ein Volumen von 1,5 Milliarden Euro. Die dritte Tranche von 500 Millionen Euro lief von Dezember 2025 bis Juni 2026.

Dabei erwarb der Konzern knapp 9,5 Millionen eigene Aktien. Insgesamt wurden rund 27,3 Millionen Anteile zurückgekauft. Das reduziert die ausstehenden Aktien und stützt mittelfristig den Gewinn pro Anteilsschein.

Seit Jahresbeginn steht bei RWE trotz des jüngsten Rücksetzers ein Plus von knapp 16 Prozent. Anleger warten nun auf den Quartalsbericht, der voraussichtlich im August erscheint. Auch die Wasserstoffstrategie des Konzerns bleibt im Fokus.

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Diskussion zu Rwe

Eduard Altmann

Eduard Altmann ist Finanzexperte mit über 25 Jahren Erfahrung an den globalen Finanzmärkten. Als Analyst und Autor beim VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft spezialisiert er sich auf Aktienmärkte, Gold, Silber, Rohstoffe und den Euro.

Altmann ist überzeugter Verfechter des Value-Investing und identifiziert unterbewertete Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial. Sein Börsendienst "Megatrend-Depot" vermittelt praxisnahe Strategien erfolgreicher Value-Investoren. Mit seinem Motto "Manage dein Vermögen selbst" inspiriert er Anleger zur eigenverantwortlichen Vermögensverwaltung.

Seine Analysen basieren auf der fortschrittlichen Gann-Strategie, die präzise Vorhersagen für Rohstoffmärkte ermöglicht. Diese technische Analysemethode kombiniert historische Daten mit Zyklusanalysen und macht seine Marktprognosen besonders treffsicher.

Durch zahlreiche Publikationen und verständliche Erklärungen komplexer Finanzthemen unterstützt Altmann sowohl Einsteiger als auch erfahrene Investoren bei fundierten Anlageentscheidungen. Seine Arbeit verbindet theoretische Expertise mit praktischen Empfehlungen für den strategischen Vermögensaufbau.