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RWE: Deutsche Bank bestätigt Buy mit 63 Euro

Trotz möglicher Belastung durch Erdgas-Positionen im ersten Quartal erhalten RWE-Aktien weiterhin Kaufempfehlungen von Großbanken.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Deutsche Bank und Barclays bestätigen Kauf
  • Erdgas-Leerverkaufsposition belastet Q1
  • 35-Milliarden-Investitionsprogramm bis 2031
  • Aktienrückkaufprogramm läuft weiter

RWE-Aktionäre starten die Woche mit einem neuen 52-Wochen-Hoch — und einer ungewohnten Mischung aus Rückenwind und Warnung. Zwei Großbanken empfehlen den Titel weiterhin zum Kauf, eine davon mahnt jedoch zur Vorsicht vor dem Quartalsbericht.

Erdgas-Position könnte Q1 belasten

Deutsche Bank Research bestätigt die Einstufung „Buy“ mit einem Kursziel von 63 Euro, schickt aber einen klaren Vorbehalt voraus. Analyst Olly Jeffery erwartet, dass das Handelsgeschäft im ersten Quartal schwach ausgefallen ist — ausgelöst durch eine Leerverkaufsposition in Erdgas. Der Quartalsbericht ist für den 13. Mai geplant. Bis dahin bleibt diese Position ein offener Unsicherheitsfaktor.

Barclays sieht das Bild etwas freundlicher. Die Bank hält an „Overweight“ mit einem Kursziel von 66 Euro fest und verweist auf Fortschritte bei der Kraftwerksstrategie der Bundesregierung. Laut einem Handelsblatt-Bericht soll diese Strategie bis Ende des zweiten Quartals 2026 offiziell kommuniziert werden — für Barclays ein konkreter Kurstreiber für RWE.

Investitionsprogramm und Rückkäufe laufen

RWE verfolgt parallel ein 35-Milliarden-Euro-Investitionsprogramm bis 2031, mit Schwerpunkt auf europäischen Erneuerbaren und US-Gaskraftwerken, die künftig Rechenzentren für KI-Anwendungen versorgen sollen. Für 2026 peilt der Konzern ein bereinigtes EBITDA zwischen 5,2 und 5,8 Milliarden Euro an.

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Das laufende Aktienrückkaufprogramm läuft währenddessen weiter. Zwischen dem 13. und 17. April erwarb RWE rund 357.000 eigene Aktien im Rahmen der dritten Tranche. Das Gesamtpaket ist mit 1,5 Milliarden Euro dotiert und soll bis Mitte 2026 abgeschlossen sein.

Hauptversammlung und Dividende stehen an

Die Aktie notiert auf einem neuen 52-Wochen-Hoch von 60,74 Euro — ein Kursplus von fast 80 Prozent gegenüber dem Vorjahrestief. Seit Jahresbeginn beträgt das Plus rund 30 Prozent.

Am 30. April steht die Hauptversammlung an, auf der die Dividende von 1,20 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2025 zur Abstimmung vorgeschlagen ist. Ex-Tag ist der 4. Mai, Zahltag der 6. Mai. Zeigen die Q1-Zahlen am 13. Mai, dass das Handelsgeschäft trotz der Erdgas-Position beherrschbar geblieben ist, dürfte die operative Bestätigung für den ambitionierten Wachstumspfad nicht lange auf sich warten lassen.

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