RWE hat am Dienstag von der Bundesnetzagentur Zuschläge für drei neue wasserstofffähige Kraftwerksprojekte erhalten. Die Anlagen in Voerde, Weisweiler und Werne sollen zusammen rund 2.100 MW Leistung haben. Nach Angaben des Unternehmens soll der Bau der ersten Anlage in wenigen Wochen beginnen.
RWE kündigte den Bau der Anlagen nach dem Auktionserfolg an. Für Anleger steht außerdem die Zwischenmitteilung über die ersten drei Quartale 2026 an: RWE veröffentlicht sie am 11. November 2026 und veranstaltet eine Investoren- und Analystenkonferenz.
Testbetrieb mit Kawasaki in Lingen
Am Freitag nahmen RWE Generation SE und Kawasaki Heavy Industries am Kraftwerksstandort Emsland in Lingen eine Gasturbine in Betrieb. Die Anlage hat eine Leistung von 34 MW. In den kommenden Monaten wollen die Partner den Betrieb mit bis zu 100 Prozent Wasserstoff testen.
Damit bleibt der Wasserstoffeinsatz in Lingen zunächst Gegenstand eines mehrmonatigen Testbetriebs. Die Inbetriebnahme der Turbine und die vorgesehenen Versuche mit Wasserstoff sind nach Angaben von RWE getrennte Schritte.
Weitere Windparks in Betrieb
Auch beim Ausbau der Windkraft meldete RWE neue Anlagen. Am Donnerstag nahmen RWE Renewables Europe & Australia und die Stadt Bedburg den gemeinsam betriebenen Windpark Bedburg 3 in Betrieb. Seine Leistung beträgt 60 MW.
RWE hält an dem Windpark 51 Prozent, die Stadt Bedburg die übrigen 49 Prozent.
Am 2. November nahm RWE außerdem den Windpark Serra Palino in Apulien mit 47,2 MW in Betrieb. Laut Unternehmensangaben umfasst die Anlage acht Turbinen und kann rechnerisch rund 40.000 italienische Haushalte versorgen.
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