Der Shell-Chef warnt, Europa droht ab April ein Energieengpass — und RWE steht mittendrin. Während rund 20 % der weltweiten Rohöl- und LNG-Kapazitäten blockiert sind, wächst der Druck auf europäische Versorger. Für Deutschland könnten Zusatzkosten von bis zu 27 Milliarden Euro entstehen.
Stabile Ziele trotz geopolitischer Turbulenzen
RWE hält an seinem Wachstumskurs fest. Für 2026 peilt der Konzern ein bereinigtes EBITDA zwischen 5,2 und 5,8 Milliarden Euro an — ein spürbarer Anstieg gegenüber den für 2025 erwarteten rund 5 Milliarden Euro. Parallel plant das Unternehmen, die Dividende für 2025 und 2026 jeweils um rund 10 % anzuheben.
Ein wesentlicher Wachstumstreiber liegt jenseits des Atlantiks. Von den bis 2031 geplanten Nettoinvestitionen von 35 Milliarden Euro fließen rund 17 Milliarden in den US-Markt. Neben erneuerbaren Energien rücken dabei flexible Gaskraftwerke in den Vordergrund — speziell zur Stromversorgung energieintensiver KI-Rechenzentren, einem Segment mit stabilen Abnahmeverträgen und verlässlicher Nachfrage.
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Politischer Gegenwind aus Berlin
Das Marktumfeld bleibt herausfordernd. Brent-Öl notiert bei rund 117 US-Dollar je Barrel, ein Anstieg von etwa 60 % seit Beginn des Regionalkonflikts. Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge forderte heute eine Senkung der Stromsteuer sowie einen Industriestrompreis — Maßnahmen, die auf RWEs Erlösstruktur Einfluss haben könnten.
Das prognostizierte BIP-Wachstum von lediglich 0,6 % für 2026 illustriert, wie eng der Spielraum für deutsche Versorger derzeit ist. Die RWE-Aktie hat sich in diesem Umfeld bemerkenswert behauptet: Mit einem Plus von knapp 75 % in den vergangenen zwölf Monaten notiert sie nur rund 1,5 % unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Ob die ambitionierten EBITDA-Ziele die geopolitischen Unwägbarkeiten des zweiten Quartals kompensieren können, entscheidet sich maßgeblich an der weiteren Entwicklung der Energiepreise und der Lage im Nahen Osten.
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