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Symbolbild, KI-generiert

RWE Aktie: Großoffensive bis 2031

RWE kündigt massive Nettoinvestitionen von 35 Milliarden Euro bis 2031 an, um die Erzeugungskapazität auszubauen, und plant jährliche Dividendenerhöhungen von 10 Prozent.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Massives Investitionsprogramm für Kapazitätsausbau
  • Jährliche Dividendensteigerung um 10 Prozent
  • Starker Fokus auf den US-Markt
  • Aktie erreicht neues 52-Wochen-Hoch

RWE hat am Donnerstag seinen Geschäftsbericht für 2025 vorgelegt — und die Zahlen können sich sehen lassen. Doch die eigentliche Botschaft steckt nicht in den Jahresergebnissen, sondern im Ausblick: 35 Milliarden Euro Nettoinvestitionen bis 2031, eine jährlich steigende Dividende und ein klares Bekenntnis zum US-Markt.

Zahlen im oberen Prognosebereich

Das bereinigte EBITDA belief sich 2025 auf 5,1 Milliarden Euro — damit traf der Essener Energiekonzern den oberen Rand der eigenen Prognosespanne. Das bereinigte Nettoergebnis lag bei 1,8 Milliarden Euro, was einem Ergebnis je Aktie von 2,48 Euro entspricht.

Den größten Beitrag lieferte das Segment Onshore Wind und Solar mit 1,74 Milliarden Euro, gestützt durch neu in Betrieb genommene Anlagen. Offshore Wind steuerte 1,49 Milliarden Euro bei, die flexible Erzeugung 1,41 Milliarden Euro.

35 Milliarden Euro für den Kapazitätsausbau

Bis 2031 soll das globale Erzeugungsportfolio auf rund 65 Gigawatt wachsen. Rund 17 Milliarden Euro der geplanten Investitionen fließen in den US-Markt, wo die installierte Kapazität von 13 auf 22 Gigawatt steigen soll. In Deutschland liegt der Fokus auf wasserstofffähigen Gaskraftwerken mit bis zu 3 Gigawatt — allerdings abhängig von staatlichen Ausschreibungen.

Zur Finanzierung des Programms setzt RWE auf Co-Investoren. Masdar, Norges Bank Investment Management, KKR und Apollo Global Management sind bereits als Partner an Projekten beteiligt, was das Investitionsrisiko verteilt und die Umsetzung beschleunigt.

Dividende mit Wachstumsversprechen

Für 2025 schlägt das Unternehmen eine Dividende von 1,20 Euro je Aktie vor. In den Folgejahren soll die Ausschüttung jährlich um 10 Prozent steigen. Das bereinigte Ergebnis je Aktie peilt RWE für 2031 bei rund 4,40 Euro an — gegenüber den aktuellen 2,48 Euro eine deutliche Steigerung.

Flankiert wird das durch ein laufendes Aktienrückkaufprogramm über bis zu 1,5 Milliarden Euro, das bis Juni 2026 abgeschlossen sein soll. Die Aktie markierte am Freitag mit 57,10 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch — ein Plus von rund 77 Prozent gegenüber dem Tief vom April 2025.

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