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Symbolbild, KI-generiert

RWE Aktie: Gigawatt-Projekt am Netz!

RWE nimmt den 1,1-Gigawatt-Windpark Thor in Betrieb und verkauft sein schwedisches Windgeschäft. Die Aktie notiert nahe ihrem Höchststand nach einem starken Jahreslauf.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Erster Strom aus dänischem Gigawatt-Windpark
  • Verkauf der schwedischen Windkraftaktivitäten
  • Aktie mit über 80 Prozent Jahresplus
  • Dividendenauszahlung für Mai geplant

Der Energiekonzern RWE drückt beim Umbau seines Portfolios aufs Tempo und liefert handfeste operative Erfolge. Während das Unternehmen sein schwedisches Windgeschäft komplett abstößt, speist das dänische Vorzeigeprojekt „Thor“ erstmals Strom ein. Diese strategische Fokussierung auf margenstarke Kernmärkte untermauert die massive Aufwärtsbewegung des Papiers, das sich nach einem fulminanten Jahreslauf seinem Höchststand nähert.

Technologische Premiere in Dänemark

In der dänischen Nordsee hat der 1,1-Gigawatt-Windpark Thor einen entscheidenden Meilenstein erreicht. Die ersten Turbinen liefern bereits Strom in das dänische Netz. RWE setzt bei diesem Großprojekt, das bis 2027 vollständig in Betrieb gehen soll und zu 51 Prozent dem Konzern gehört, massiv auf neue Technologien. Bei der Hälfte der 72 Anlagen kommen Türme aus CO2-reduziertem Stahl zum Einsatz, die Emissionen um über 60 Prozent senken. Zusätzlich werden recycelbare Rotorblätter montiert, was die Nachhaltigkeit der Infrastruktur deutlich erhöht.

Parallel zum Ausbau in Dänemark trennt sich der Konzern von Randbereichen. Der Verkauf der schwedischen Windkraftaktivitäten an den Investor Aneo ist offiziell abgeschlossen. Mit der Abstoßung von 124 Megawatt an Bestandsanlagen und einer 1,8-Gigawatt-Entwicklungspipeline zieht sich RWE aus dem dortigen Markt zurück. Das frei werdende Kapital fließt direkt in das 35 Milliarden Euro schwere Investitionsprogramm, das auf großskalige Energiewende-Projekte in dynamischeren Märkten abzielt.

Starke Kursentwicklung und konkrete Termine

Diese stringente Kapitalallokation spiegelt sich in der jüngsten Marktbewertung wider. Mit einem Schlusskurs von 59,04 Euro am Freitag notiert das Papier nur Haaresbreite unter seinem 52-Wochen-Hoch. Auf Sicht von zwölf Monaten verzeichnet der Titel einen massiven Wertzuwachs von über 82 Prozent. Analysten von JPMorgan und der Deutschen Bank sehen mit Kurszielen von 65 beziehungsweise 63 Euro weiterhin Aufwärtspotenzial für den Energietitel.

Den nächsten konkreten Impuls für Investoren liefert die virtuelle Hauptversammlung am 30. April 2026. Dort stimmt RWE über die vorgeschlagene Dividende von 1,20 Euro je Aktie ab, deren Auszahlung für den 6. Mai angesetzt ist. Eine Woche später, am 13. Mai, gewährt die Zwischenmitteilung zum ersten Quartal detaillierte Einblicke in die aktuelle Ertragslage des bereinigten Portfolios.

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