Drei Termine in zwei Wochen — und alle drei könnten das Bild für RWE-Aktionäre neu justieren. Hauptversammlung, Dividendenzahlung und Quartalszahlen folgen in rascher Abfolge. Wer die Aktie hält, bekommt in kurzer Zeit viele Antworten.
HV am 30. April: Dividende mit Garantie
Auf der virtuellen Hauptversammlung am 30. April beschließen die Aktionäre eine Dividende von 1,20 Euro je Aktie für 2025. Ausgezahlt wird am 6. Mai — wer die Aktie vor dem Ex-Tag am 4. Mai hält, erhält die Ausschüttung.
Wichtiger als die aktuelle Dividende ist die neue Ausschüttungspolitik. RWE fixiert das jährliche Dividendenwachstum auf konstante zehn Prozent. Für 2026 plant der Konzern bereits die nächste Anhebung auf 1,32 Euro. Seit neun Jahren hat RWE die Dividende nicht gesenkt — das soll auch so bleiben.
17 Milliarden für den US-Markt
RWE will zum Stromversorger der amerikanischen KI-Industrie werden. Bis 2031 fließen rund 17 Milliarden Euro in den US-Ausbau — fast die Hälfte des gesamten Investitionsvolumens von 35 Milliarden Euro.
Das Ziel: 15 neue Energiecampus-Anlagen in Arizona, Texas und dem Mittleren Westen. Die Standorte kombinieren Gaskraftwerke mit Solar- und Speichertechnologie, um die Grundlast von KI-Rechenzentren zu sichern. Die installierte Kapazität in den USA soll von heute 13 auf 22 Gigawatt steigen.
Risiken bleiben real. Regulatorische Unsicherheiten unter der aktuellen US-Administration, volatile Gaspreise und mögliche Bauverzögerungen könnten Zeitpläne verschieben.
Amprion und die Gewinnziele
Netztochter Amprion investiert 2026 die Rekordsumme von 7,3 Milliarden Euro. Im ersten Quartal 2026 deckten Wind und Solar bereits 53 Prozent des deutschen Strombedarfs — sechs Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Das treibt die Nachfrage nach Netzkapazitäten strukturell an.
Operativ peilt RWE 2026 ein bereinigtes EBITDA zwischen 5,2 und 5,8 Milliarden Euro an. CEO Markus Krebber will den bereinigten Gewinn je Aktie bis 2031 von 2,48 auf 4,40 Euro steigern — zwölf Prozent pro Jahr.
Am 13. Mai legt RWE die Q1-Zahlen vor. Zeigen sie, dass die US-Projekte ohne nennenswerte Kostenüberschreitungen anlaufen, wäre das die erste operative Bestätigung für Krebbers ambitionierten Wachstumspfad — und ein Argument für die bereits angekündigte Dividendenerhöhung.
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