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Symbolbild, KI-generiert

RWE: 1,8-Milliarden-Windpark in Australien

RWE erhält staatlich abgesicherten Vertrag für 1,1-Gigawatt-Windpark in Queensland. Der Deal reduziert Marktrisiken und stärkt die Expansion außerhalb Europas.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Staatlich garantierter Einnahmenkorridor
  • 1,8 Milliarden Euro Investitionsvolumen
  • Strategischer Ausbau in Australien
  • Aktie trotz leichter Tagesverluste im Plus

RWE hat sich in Australien einen staatlich abgesicherten Vertrag für sein bislang größtes Onshore-Windprojekt gesichert. Ein finanzielles Sicherheitsnetz, das die Planbarkeit der Erträge für Jahrzehnte erhöht. Für den Essener Konzern ist das mehr als ein Prestigeerfolg — es ist ein strategischer Hebel, um die Abhängigkeit von Europa zu reduzieren.

Großprojekt mit staatlichem Schutzschild

Der Windpark Theodore in Queensland plant eine Kapazität von 1,1 Gigawatt — genug Strom für rund 500.000 Haushalte. Das Investitionsvolumen liegt bei umgerechnet rund 1,8 Milliarden Euro.

Der Clou: Der Vertrag im Rahmen des australischen Capacity Investment Scheme (CIS) garantiert RWE einen Einnahmenkorridor mit festgeschriebener Unter- und Obergrenze. Das Marktrisiko sinkt damit deutlich. Die Cashflows werden über Jahrzehnte planbar.

RWE baut Australien parallel dazu zu einem Kernmarkt außerhalb Europas aus. Das Projekt Theodore gilt als zentraler Pfeiler dieser Strategie.

Kursentwicklung: Solider Jahresverlauf mit Delle

Der Aktienkurs gab am Freitag leicht nach — minus 0,42 Prozent auf 56,32 Euro. Auf Jahressicht steht aber ein Plus von 20 Prozent. Das Papier notiert damit knapp neun Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 61,70 Euro.

Die Märkte taxieren die Balance zwischen den hohen Investitionen für den Umbau und den Ergebnissen. Im ersten Quartal 2026 steigerte RWE das bereinigte EBITDA um rund 25 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Die Rechnung geht vorerst auf.

Was als nächstes zählt

Neben dem Australien-Erfolg läuft der Ausbau in Europa: Im Mai startete der Bau eines Windparks in Italien, im Rheinischen Revier entstehen Solarkapazitäten mit integrierten Batteriespeichern.

Die Genehmigungsverfahren für die Offshore-Großprojekte in Europa bleiben der entscheidende Hebel für den nächsten Kursschub. Die Dividendenprognose von 1,32 Euro je Aktie für 2026 bildet das Fundament. RWE bewegt sich auf dem Weg zum reinen Ökostrom-Konzern — Schritt für Schritt, Projekt für Projekt.

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