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RWE: 1,32 Euro Dividende geplant

RWE treibt milliardenschweren Aktienrückkauf voran und plant eine höhere Dividende. Analysten sehen darin ein starkes Vertrauenssignal in die Finanzkraft des Konzerns.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Dritte Tranche des Aktienrückkaufs läuft
  • Dividende steigt auf 1,32 Euro je Aktie
  • Erneuerbare Kapazitäten um 2,3 Gigawatt ausgebaut
  • Nächste Zwischenmeldung am 10. Juni

RWE setzt seinen milliardenschweren Aktienrückkauf fort. In der Woche bis zum 22. Mai erwarb der Konzern knapp 370.000 eigene Aktien. Seit dem Start der dritten Tranche Anfang Dezember 2025 summiert sich die Zahl auf fast 8,9 Millionen Stück.

Der Aktienkurs reagiert verhalten. Am Donnerstag notiert das Papier bei 54,36 Euro, ein Minus von 1,7 Prozent zum Vortag. Damit liegt die Aktie gut sechs Prozent unter dem 50-Tage-Durchschnitt und knapp zwölf Prozent unter dem Rekordhoch von 61,70 Euro Ende April. Auf Jahressicht steht immer noch ein Plus von 67 Prozent.

Dividende steigt spürbar

Die geplante Dividendenerhöhung untermauert die Rückführungsstrategie. Für das Geschäftsjahr 2026 peilt das Management 1,32 Euro je Aktie an — ein Plus von zehn Prozent gegenüber den 1,20 Euro des Vorjahres.

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Hintergrund ist eine robuste operative Entwicklung. Im ersten Quartal stieg das bereinigte Nettoergebnis je Aktie um 25 Prozent. Bessere Windverhältnisse in Europa und die Inbetriebnahme neuer Wind- und Solarparks trugen dazu bei. Seit Frühjahr 2025 hat RWE seine Kapazitäten bei erneuerbaren Energien um 2,3 Gigawatt erweitert.

Die Rückkäufe selbst laufen über ein beauftragtes Kreditinstitut. Das Programm reduziert die ausstehenden Aktien und hebt den Gewinn je Anteil, ohne dass der Konzern operativ eingreifen muss. Analysten bewerten solche Maßnahmen als Vertrauenssignal des Managements in die eigene Cashflow-Stärke.

Am 10. Juni folgt die nächste Zwischenmeldung zum Rückkauf. Die Markterwartung an die Fortsetzung des Programms ist hoch — immerhin hat RWE in den vergangenen sechs Monaten rund neun Millionen Aktien vom Markt genommen.

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Diskussion zu Rwe

Felix Baarz

Felix Baarz ist Wirtschaftsjournalist mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über internationale Finanzmärkte. Als gebürtiger Kölner begann er seine Laufbahn bei einer deutschen Fachpublikation, bevor er für sechs Jahre nach New York zog.

In New York berichtete er direkt aus dem Zentrum der globalen Finanzwelt über Entwicklungen an der Wall Street und wirtschaftspolitische Entscheidungen von internationaler Tragweite. Diese Zeit prägte seine analytische Herangehensweise an komplexe Wirtschaftsthemen.

Heute arbeitet Baarz als freier Journalist für führende deutschsprachige Wirtschafts- und Finanzmedien. Seine Schwerpunkte liegen auf der fundierten Analyse globaler Finanzmärkte und der verständlichen Aufbereitung wirtschaftspolitischer Zusammenhänge. Neben seiner schriftlichen Arbeit moderiert er Fachdiskussionen und nimmt an Expertenrunden teil.

Sein journalistischer Ansatz kombiniert tiefgreifende Recherche mit präziser Analyse, um Lesern Orientierung in einer sich wandelnden Wirtschaftswelt zu bieten.