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RTX Aktie: Investitionsfreundliche Zahlen

Der Rüstungs- und Luftfahrtkonzern RTX meldet einen Rekordauftragsbestand von 268 Milliarden US-Dollar und verzeichnet starke Finanzergebnisse für 2025. Die Aktie zeigt ein deutliches Jahresplus.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Rekordauftragsbestand von 268 Milliarden US-Dollar
  • Erfolgreicher Test hybridelektrischer Flugzeugantriebe
  • Aktienkurs mit 50 Prozent Jahresplus
  • Dividende um 7,9 Prozent erhöht

Der Rüstungs- und Luftfahrtkonzern RTX fährt derzeit operativ auf zwei starken Gleisen. Während Ingenieure in Kanada einen technologischen Meilenstein bei hybridelektrischen Flugzeugantrieben testen, sichert sich die Rüstungssparte weitere lukrative Militärverträge. Die jüngst veröffentlichten Jahreszahlen für 2025 belegen: Die Kombination aus ziviler Innovation und anhaltender globaler Verteidigungsnachfrage füllt die Kassen des Unternehmens massiv.

Fortschritte in der zivilen Luftfahrt

Ingenieuren in einem Werk von Pratt & Whitney Canada ist es gelungen, eine frühe Version eines hybridelektrischen Antriebssystems in einer Testzelle erfolgreich in Betrieb zu nehmen. Das Konzept kombiniert klassische Verbrennungsmotoren mit einem batteriebetriebenen Elektroantrieb. Das Ziel von RTX ist konkret definiert: Gegenüber den modernsten regionalen Turboprop-Flugzeugen soll der Treibstoffverbrauch durch diese Technologie um bis zu 30 Prozent sinken. Unterstützt wird das Projekt von der kanadischen Regierung, die sich davon wichtige Erkenntnisse für die Struktur und den Betrieb der nächsten Flugzeuggeneration erhofft.

Rüstungsgeschäft sorgt für Basisumsatz

Neben den Entwicklungen in der Verkehrsluftfahrt vermeldet das Unternehmen kontinuierliche Eingänge im Verteidigungssektor. So sicherte sich RTX eine Vertragsanpassung über gut 256 Millionen US-Dollar für das F135-Antriebssystem der US Navy, was die fortlaufende Produktion der militärischen Flughardware absichert. Gleichzeitig spült ein Auftrag der US Army weitere rund 184 Millionen US-Dollar in die Bücher. Dieser umfasst die Lieferung von Patriot-Luft- und Raketenabwehrsystemen an die Vereinigten Arabischen Emirate.

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Beeindruckende Finanzkennzahlen

Diese internationale Nachfrage spiegelt sich deutlich in der Bilanz wider. Wie aus den Vorbereitungsunterlagen für die Hauptversammlung 2026 hervorgeht, verzeichnete RTX im vergangenen Jahr Auftragseingänge von über 138 Milliarden US-Dollar. Der gesamte Auftragsbestand wuchs damit auf gewaltige 268 Milliarden US-Dollar an. Diese prall gefüllte Pipeline generierte einen operativen Cashflow von 10,6 Milliarden US-Dollar.

Die positive fundamentale Entwicklung wird am Markt klar honoriert: Auf Sicht von zwölf Monaten verzeichnet das Papier ein Plus von glatt 50 Prozent und notiert mit aktuell 178,80 Euro nur hauchdünn unter dem jüngsten 52-Wochen-Hoch. Als direkten Profiteur dieser Entwicklung bedient RTX seine Aktionäre mit einer Dividendenanhebung um 7,9 Prozent auf 0,68 US-Dollar pro Quartal.

Die Vergütung der Führungsetage bleibt eng an diese starke Cash-Generierung gekoppelt. So erhielt CEO Christopher T. Calio für das abgelaufene Jahr eine Gesamtvergütung von 27,65 Millionen US-Dollar, die primär aus langfristigen Erfolgsprämien besteht. Mit dem Rekord-Auftragsbestand von 268 Milliarden US-Dollar im Rücken liegt der Fokus des Managements nun darauf, diese bestehenden Verträge in den kommenden Quartalen effizient abzuarbeiten und in planbare Gewinne umzuwandeln.

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