RTX verlagert die Fertigung einer seiner meistgefragten Raketen nach Belgien. Der Schritt soll Kapazitäten im Heimatwerk freischaufeln — und die Lieferketten für internationale Verteidigungspartner absichern.
Die Logik hinter der Verlagerung
Ab sofort plant RTX, die Produktionslinie der AIM-120C-8 AMRAAM nach Belgien zu verlagern. Das Stammwerk im amerikanischen Tucson soll sich künftig auf die modernere Variante AIM-120D-3 konzentrieren. Um die europäische Fertigung zu unterfüttern, führt RTX derzeit Gespräche mit rund 30 belgischen Zulieferunternehmen.
Das Ziel dahinter ist konkret: RTX will die jährliche AMRAAM-Produktion auf mindestens 1.900 Einheiten steigern. Neben Belgien läuft parallel eine Kooperation mit Mitsubishi Electric in Japan. Die Rakete ist ein Kernelement moderner Luftverteidigung — sie kommt sowohl in Luft-Luft-Systemen als auch in bodengestützten Plattformen wie NASAMS zum Einsatz.
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Fachkräftemangel als Bremse
Die Expansion kommt nicht ohne Gegenwind. Die US-Rüstungsindustrie kämpft mit einem akuten Mangel an qualifiziertem Personal — Ingenieure und Softwareentwickler fehlen, während die Unternehmen gleichzeitig mehrere komplexe Beschaffungsprogramme stemmen müssen. Dieser Engpass gilt derzeit als einer der größten operativen Bremsklötze der gesamten Branche.
Auf Investorenseite zeigt sich dennoch Zuversicht: Institutionelle Anleger wie CalPERS und der Invesco S&P 500 Revenue ETF haben ihre Positionen zuletzt aufgestockt. Die Aktie hat sich in den vergangenen zwölf Monaten mit einem Plus von rund 48 Prozent deutlich besser entwickelt als der breite Markt.
Mit der geografischen Diversifizierung seiner Fertigungskapazitäten reagiert RTX auf den wachsenden Bedarf westlicher Verteidigungsministerien nach belastbaren, dezentralen Lieferketten — ein Thema, das angesichts der aktuellen Sicherheitslage in Europa an Dringlichkeit gewonnen hat.
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