Heute klingelt es auf den Konten der RTL-Aktionäre. Der Medienkonzern schüttet 5,50 Euro je Aktie aus. Das ist mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. Der Geldregen markiert den Startschuss für eine entscheidende Phase. RTL baut den Konzern radikal um.
Der Verkauf des niederländischen Geschäfts finanzierte diese Sonderzahlung. Eine neue Normalität ist das nicht. An der Börse hinterließ der Dividendenabschlag Ende April deutliche Spuren. Auf Wochensicht verlor die Aktie knapp 15 Prozent. Gestern schloss das Papier bei 32,55 Euro.
Aktienrückkauf geht weiter
Nach der Ausschüttung kehrt RTL direkt an den Markt zurück. Das Management setzt das laufende Aktienrückkaufprogramm fort. Über die Börse kauft der Konzern eine weitere halbe Million Papiere. Damit erreicht das Unternehmen das ursprüngliche Ziel von vier Millionen erworbenen Aktien.
Das operative Geschäft zeigt ein gespaltenes Bild. Die Streaming-Umsätze sprangen im vergangenen Jahr um 26 Prozent nach oben. Höhere Abopreise und mehr Werbung trieben das Wachstum. Das klassische TV-Geschäft schwächelt indes. Der Gesamtumsatz sank auf rund sechs Milliarden Euro.
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Auch die Produktionstochter Fremantle spürt Gegenwind. Weniger Aufträge aus den USA und Großbritannien drückten die Erlöse. Die Folge: RTL spart. Ein neues Effizienzprogramm streicht rund 600 Stellen. Das soll ab 2026 etwa 75 Millionen Euro einbringen.
Sky-Deal vor dem Abschluss
Parallel dazu formiert sich eine neue Führungsriege. Clément Schwebig übernimmt im Mai den Chefposten von Thomas Rabe. Seine wichtigste Aufgabe steht bereits fest. Am 1. Juni schließt RTL die Übernahme von Sky Deutschland ab. Die EU hat den Deal bereits ohne Auflagen genehmigt.
Der Zusammenschluss bündelt künftig 12,3 Millionen zahlende Abonnenten. RTL kombiniert die eigenen Unterhaltungsmarken mit den Sportrechten von Sky. Für das laufende Jahr peilt der Vorstand wieder steigende Umsätze an. Ob die Transformation nach Plan verläuft, zeigt sich in Kürze. Am 13. Mai veröffentlicht RTL die Zahlen für das erste Quartal.
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