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RTL Aktie: Positiver Aufschwung voraus!

RTL Group schüttet dank Verkaufserlös 5,50 Euro pro Aktie aus und treibt die Integration von Sky Deutschland voran.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Sonderdividende von 5,00 Euro je Aktie
  • EU genehmigt Sky-Deutschland-Übernahme
  • Streaming-Abonnenten steigen um 19 Prozent
  • Bereinigtes EBITA-Ziel von 725 Millionen Euro

Heute ist Ex-Dividenden-Tag bei RTL Group — und die Ausschüttung fällt ungewöhnlich üppig aus. Hinter der Zahl steckt ein Verkauf, eine Fusion und eine klare Wette auf Streaming.

5,50 Euro je Aktie: Verkaufserlös fließt an Aktionäre

Die Hauptversammlung hat gestern, am 29. April, eine Dividende von 5,50 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2025 beschlossen — mehr als doppelt so viel wie die 2,50 Euro des Vorjahres. Der Sprung erklärt sich durch eine Sonderkomponente: DPG Media zahlte 1,1 Milliarden Euro für RTL Nederland, und 5,00 Euro je Aktie davon reicht RTL Group als Sonderdividende weiter. Der reguläre Anteil beträgt entsprechend 0,50 Euro. Ausgezahlt wird am 5. Mai.

Parallel läuft das Aktienrückkaufprogramm weiter. Zuletzt erwarb RTL Group knapp 351.000 Aktien für insgesamt 11,8 Millionen Euro zu einem Durchschnittspreis von 33,58 Euro. Damit sind bislang rund 3,5 Millionen Aktien zurückgekauft — das ursprüngliche Ziel von 4 Millionen Stück soll durch weitere Käufe im freien Markt erreicht werden.

Fußball als Fundament der Streaming-Strategie

Mit der EU-Genehmigung für die Sky-Deutschland-Übernahme in der Tasche hat RTL-Deutschland-Chef Stephan Schmitter die Stoßrichtung klar benannt: mehr Fußball, mehr Reichweite, mehr Abonnenten. Der Abschluss der Transaktion wird noch im ersten Halbjahr 2026 erwartet.

Konkret bedeutet das: Mehr Spiele aus der 1. und 2. Bundesliga im Free-TV, alle 63 DFB-Pokal-Partien künftig auch auf RTL+, und die Europa League — bisher RTL+-exklusiv — wird zusätzlich auf Sky verfügbar, ohne Aufpreis für Abonnenten. Im Gegenzug zeigt RTL 15 DFB-Pokal-Spiele pro Saison im Free-TV, von 2026/27 bis 2029/30.

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Das fusionierte Unternehmen vereint Sky Deutschlands Premiumrechte — Bundesliga, DFB-Pokal, Premier League, Formel 1 — mit RTLs Unterhaltungs- und Nachrichtenmarken. Das Ergebnis: eine Plattform mit rund 12,3 Millionen zahlenden Abonnenten, die Free-TV, Pay-TV und Streaming unter einem Dach bündelt. RTL erhält zudem eine Markenlizenz für den Sky-Markennamen in der DACH-Region sowie in Luxemburg, Liechtenstein und Südtirol.

Wachstum im Streaming, ambitionierte Ziele

Die Basis für diese Strategie ist solide. Die zahlenden Abonnenten stiegen 2025 um 19 Prozent auf 8,1 Millionen, der Streaming-Umsatz kletterte um 26 Prozent auf 509 Millionen Euro. Das digitale Werbegeschäft legte um knapp 28 Prozent auf 517 Millionen Euro zu und kompensierte damit 68 Prozent des Rückgangs im klassischen TV-Werbemarkt.

Für 2026 peilt das Management ein bereinigtes EBITA von rund 725 Millionen Euro an, nach 661 Millionen Euro im Vorjahr. Mittelfristig — getragen durch Sky-Synergien, wachsende Streaming-Gewinne, höhere Fremantle-Erträge und KI-Effizienzgewinne — lautet das Ziel: eine Milliarde Euro bereinigtes EBITA. Die Quartalszahlen für Januar bis März 2026 folgen im Mai, die Halbjahreszahlen im August.

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