Roxmore Resources will in Nevada groß einsteigen. Die erste wirtschaftliche Bewertung für das Converse-Goldprojekt verspricht eine Produktion über 14 Jahre. Allerdings reagiert der Markt heute mit deutlichen Kursabschlägen auf die Neuigkeiten.
Produktion im Battle Mountain Trend
Das Unternehmen plant eine Tagebaumine mit Haufenlaugung. Insgesamt sollen 3,5 Millionen Unzen Gold gefördert werden. Das entspricht im Schnitt etwa 246.000 Unzen pro Jahr.
Für den Bau der Mine veranschlagt Roxmore rund 829 Millionen US-Dollar. Das Projekt gilt als eines der größten unerschlossenen Goldvorkommen in Nevada, das sich noch nicht im Besitz eines Branchenriesen befindet.
Exploration und Landerweiterung
Parallel dazu treibt das Management die Exploration voran. Ein Bohrprogramm über 30.000 Meter soll die Ressourcen genauer definieren. Das Ziel: Höhere Goldgehalte in der frühen Phase der Förderung nachzuweisen.
Roxmore hat die Landfläche im April um 70 Prozent vergrößert. Das Areal umfasst nun über 13.000 Acres. Die Zukäufe kosteten rund 700.000 US-Dollar und sollen die Infrastruktur des Projekts sichern.
Gewinnmitnahmen belasten den Kurs
An der Börse herrscht heute Katerstimmung. Die Aktie fällt um 8,70 Prozent auf 2,94 Euro. Nach einem Kursplus von fast 50 Prozent im letzten Monat nehmen Anleger Gewinne mit.
Der Relative-Stärke-Index (RSI) signalisierte mit einem Wert über 70 zuletzt eine Überhitzung. Die Volatilität bleibt mit über 100 Prozent extrem hoch.
Im zweiten Quartal stehen weitere Bohrergebnisse an. Roxmore will außerdem innerhalb von 45 Tagen den vollständigen technischen Bericht veröffentlichen. Im dritten Quartal folgen Ergebnisse einer Silber-Analyse.
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