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Rolls-Royce Aktie: Kapitalstruktur aktualisiert

Rolls-Royce veröffentlicht aktuelle Kapitaldaten und setzt sein umfangreiches Aktienrückkaufprogramm fort, während die Aktie in einer Konsolidierungsphase verharrt.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktuelle Kapitalstruktur mit 8,4 Mrd. Stammaktien
  • Laufendes Rückkaufprogramm über 2,5 Mrd. Pfund
  • Ex-Dividendentag für Schlussdividende am 23. April
  • Operatives Ergebnisziel für 2026 bei 4,0-4,2 Mrd. Pfund

Rolls-Royce hat zum Ende des ersten Quartals 2026 seine Kapitalstruktur und die damit verbundenen Stimmrechte offiziell gemeldet. Eine Pflichtmitteilung, die in erster Linie institutionellen Investoren als Berechnungsgrundlage für ihre Offenlegungspflichten dient.

Was die Meldung enthält

Laut dem regulatorischen Filing vom 1. April 2026 umfasst das ausgegebene Aktienkapital des Unternehmens 8.401.691.316 Stammaktien mit einem Nennwert von jeweils 20 Pence. Hinzu kommen eine stimmrechtslose Sonderaktie sowie rund 21 Milliarden nicht-kumulative Vorzugsaktien, deren Stimmrecht auf Auflösungsbeschlüsse beschränkt ist. Da sich keine Aktien im Eigenbestand befinden, entspricht die Gesamtzahl der Stimmrechte exakt der Anzahl der ausgegebenen Stammaktien.

Kurs unter Druck, Rückenwind durch Rückkauf

Technisch befindet sich die Aktie derzeit in einer Konsolidierungsphase. Analysten sehen eine Handelsspanne zwischen 115 und 123 britischen Pence, mit einem unmittelbaren Widerstand bei rund 125 Pence. Der Kurs notiert unterhalb wichtiger gleitender Durchschnitte, was auf anhaltenden Verkaufsdruck hindeutet.

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Stützend wirkt das laufende Aktienrückkaufprogramm über insgesamt 2,5 Milliarden Pfund für 2026, das am 26. Februar gestartet wurde und einen zwischenzeitlichen Rückkauf von 200 Millionen Pfund einschließt.

Dividende und Gewinnziel im Blick

Am 23. April 2026 folgt der Ex-Dividenden-Tag. Die für 2025 angekündigte Schlussdividende von 5 Pence je Aktie soll am 3. Juni ausgezahlt werden — ein weiteres Zeichen der wiederhergestellten Ausschüttungspolitik nach jahrelanger Pause.

Für das laufende Geschäftsjahr peilt das Management ein operatives Ergebnis zwischen 4,0 und 4,2 Milliarden Pfund an. Treiber ist vor allem die Erholung im Langstreckenluftverkehr: Steigende Triebwerksbetriebsstunden sorgen für wachsende Serviceerlöse im Zivilluftfahrtbereich.

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