Der britische Technologiekonzern belohnt seine Anleger derzeit gleich doppelt. Neben üppigen Kapitalrückflüssen rückt nun ein Geschäftsbereich in den Vordergrund, der das langfristige Wachstum sichern soll. Ein neuer Millionen-Auftrag für kleine Atomreaktoren in Wales zeigt, dass die Strategie abseits der zivilen Luftfahrt konkrete Formen annimmt.
Fortschritte im Nukleargeschäft
Ein zentraler Treiber für die zukünftige Entwicklung ist das Programm für kleine modulare Reaktoren (SMR). Für den geplanten Standort Wylfa in Nordwales vergab Rolls-Royce nun einen wichtigen Auftrag im Wert von rund 300 Millionen Pfund an ein Joint Venture aus Amentum und Cavendish Nuclear. Dort sollen zunächst drei dieser SMR-Einheiten entstehen, wobei das Gelände Platz für bis zu acht Reaktoren bietet.
Diese Anlagen sollen für mindestens 60 Jahre Grundlaststrom liefern und markieren einen wichtigen Schritt in der Neuausrichtung des Unternehmens. Die endgültige Investitionsentscheidung für das britische Projekt wird für das Jahr 2029 erwartet.
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Dividende und starker Trend
Auch auf finanzieller Ebene schafft das Management Fakten. Anleger können sich auf eine Schlussdividende von 5,00 Pence je Aktie einstellen. Der Stichtag für den Dividendenabschlag (Ex-Dividende) fällt auf den 23. April, die Auszahlung folgt am 3. Juni. Diese Ausschüttung ist Teil eines gewaltigen Plans: Bis 2028 sollen zwischen 7 und 9 Milliarden Pfund an die Aktionäre zurückfließen, gestützt durch einen starken freien Cashflow von zuletzt über 3,5 Milliarden US-Dollar.
Diese Aussichten spiegeln sich deutlich im Kursverlauf wider. Nach einer volatilen Handelswoche verzeichnete das Papier auf 7-Tage-Sicht ein Plus von 6,87 Prozent und ging am Freitag bei 14,62 Euro aus dem Handel. Auf Jahressicht steht damit ein beeindruckender Zuwachs von über 81 Prozent zu Buche.
Während die zivile Luftfahrt aktuell der wichtigste Umsatzbringer bleibt, werten Analysten die Expansion in neue Märkte als entscheidend. Die Fortschritte beim SMR-Programm gelten als essenzieller Baustein, um die ehrgeizigen Finanzziele für die Jahre 2027 und 2028 möglicherweise sogar vorzeitig zu erreichen.
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