Rocket Lab festigt seine globale Marktposition durch zwei entscheidende Weichenstellungen. Während die Übernahme des Laser-Spezialisten Mynaric die regulatorische Hürde in Deutschland genommen hat, setzt CEO Peter Beck mit einem drastischen Gehaltsverzicht ein Zeichen für die künftige Forschungsstrategie. Diese Entwicklungen fallen zusammen mit einem weiteren operativen Erfolg für die europäische Raumfahrt.
Grünes Licht für Mynaric-Übernahme
Die geplante Akquisition des Münchener Unternehmens Mynaric kann wie geplant abgeschlossen werden. Das Bundeswirtschaftsministerium erteilte die notwendige Freigabe für die rund 150 Millionen US-Dollar schwere Transaktion. Für Rocket Lab ist dieser Zukauf strategisch essenziell, da die Laser-Terminals von Mynaric ein Kernbestandteil bestehender Großaufträge sind.
Insbesondere für die Verträge mit der U.S. Space Development Agency im Volumen von 1,3 Milliarden US-Dollar ist die Technologie zur Satellitenkommunikation unverzichtbar. Mit dem für April 2026 geplanten Abschluss der Übernahme etabliert Rocket Lab zudem seinen ersten operativen Standort in Europa.
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CEO Peter Beck setzt auf Verzicht
Parallel zur Expansion überraschte Gründer und CEO Peter Beck mit einer weitreichenden Änderung seines Vergütungspakets. Laut einer aktuellen Mitteilung an die US-Börsenaufsicht reduziert Beck sein Jahresgehalt auf einen symbolischen US-Dollar und verzichtet auf sämtliche Boni. Zusätzlich strich er ungenutzte Aktienoptionen im Umfang von knapp 400.000 Einheiten. Die dadurch freiwerdenden Mittel sollen direkt in die Forschung und Entwicklung fließen, um die technologische Führungsposition bei Trägersystemen auszubauen.
An der Börse sorgten die Nachrichten für eine leichte Stabilisierung. Die Aktie notiert aktuell bei 51,50 Euro und damit rund zwei Prozent über dem Vortagesniveau. Damit hält sich das Papier knapp über dem 200-Tage-Durchschnitt von 50,62 Euro, nachdem der Titel seit Jahresbeginn mit einem Minus von rund 20 Prozent deutlich unter Druck geraten war.
Erfolgreiche Premiere für die ESA
Operativ untermauerte das Unternehmen seine Ambitionen am vergangenen Wochenende mit der Mission „Daughter Of The Stars“. Eine Electron-Rakete brachte zwei Navigationssatelliten für die Europäische Weltraumorganisation (ESA) in den Orbit. Ziel ist es, die Integration von erdnahen Satellitenkonstellationen in das europäische Galileo-System zu testen, um Dienste für autonomes Fahren und die maritime Navigation zu verbessern. Analysten bewerten die Aktie im Konsens weiterhin als „Moderate Buy“ und sehen das durchschnittliche Kursziel bei umgerechnet rund 70 Euro.
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