Rocket Lab muss sich gedulden. Schlechtes Wetter verhinderte am Mittwoch den Start der „Daughter of the Stars“-Mission für die Europäische Weltraumorganisation (ESA). Während der operative Zeitplan kurzfristig ins Stocken gerät, füllt sich das Auftragsbuch des Raumfahrtunternehmens in Rekordtempo.
ESA-Mission im Wartemodus
Eigentlich sollten zwei Pathfinder-Satelliten für das Celeste-Navigationsprogramm der ESA in den Orbit befördert werden. Der Start vom Launch Complex 1 in Neuseeland wurde jedoch aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen abgebrochen. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. Für Rocket Lab ist dieser Flug von strategischer Bedeutung, da es sich um die erste dedizierte Mission für die ESA handelt. Der Erfolg soll die Zuverlässigkeit des Electron-Systems gegenüber internationalen zivilen Behörden untermauern.
Rekordaufträge und Neutron-Fortschritt
Abseits der wetterbedingten Verzögerung erlebt das Unternehmen eine kommerzielle Hochphase. Allein im ersten Quartal 2026 verkaufte Rocket Lab 28 neue Starts – fast so viele wie im gesamten Vorjahr. Ein neuer Vertrag über 190 Millionen US-Dollar für das HASTE-Programm treibt den Gesamtauftragsbestand mittlerweile auf über zwei Milliarden US-Dollar.
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Gleichzeitig treibt das Management die Entwicklung der größeren Neutron-Rakete voran. Am Standort Wallops Island in Virginia stehen wichtige Infrastrukturarbeiten kurz vor dem Abschluss. Die Installation eines massiven Wasserturms für die Testsysteme markiert einen weiteren Meilenstein. Die erste Neutron-Flugzeugzelle soll noch in der ersten Jahreshälfte 2026 für finale Tests ausgeliefert werden, um den geplanten Erstflug Ende des Jahres vorzubereiten.
Marktreaktion und Ausblick
Die Börse reagierte empfindlich auf die Verzögerung. Die Aktie verlor heute knapp acht Prozent und notiert bei 58,00 Euro. Damit vergrößert sich der Abstand zum 52-Wochen-Hoch auf rund 30 Prozent.
Der erfolgreiche Abschluss der ESA-Mission markiert das nächste operative Etappenziel. Mit der für die erste Jahreshälfte 2026 geplanten Auslieferung der ersten Neutron-Komponenten nach Virginia rückt zudem der Einstieg in den Markt für mittelschwere Trägerraketen in greifbare Nähe.
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