Rocket Lab zementiert seine Ambitionen im All und schließt die Übernahme des deutschen Laserspezialisten Mynaric ab. Mit dem Zukauf sichert sich der US-Konzern eine Schlüsseltechnologie für milliardenschwere Regierungsaufträge. In München entsteht damit der erste europäische Standort des Unternehmens.
Analysten heben den Daumen
Der Kaufpreis von rund 155 Millionen US-Dollar wurde durch eine Kombination aus Barmitteln und der Ausgabe neuer Aktien beglichen. Mynaric liefert die entscheidenden Laser-Terminals, die Rocket Lab für einen 1,3 Milliarden Dollar schweren Auftrag über 36 Satelliten benötigt. Das Bundeswirtschaftsministerium hat dem Deal bereits zugestimmt.
Die Marktreaktion fällt dynamisch aus. Das Analysehaus Stifel schraubte das Kursziel für die Aktie von 90 auf 105 US-Dollar hoch. Mit einem Schlusskurs von 75,50 Euro verbuchte das Papier zuletzt ein Wochenplus von über 23 Prozent. Damit rückt das bisherige Rekordhoch wieder in greifbare Nähe.
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Fokus auf die Neutron-Rakete
Hinter den Kulissen wächst der Auftragsbestand massiv. Ende 2025 meldete Rocket Lab ein Rekord-Backlog von 1,85 Milliarden US-Dollar — ein Zuwachs von 73 Prozent binnen eines Jahres. Parallel dazu treibt der Konzern die Entwicklung seiner neuen Trägerrakete voran.
Der Erstflug der Neutron ist für das vierte Quartal 2026 terminiert. Damit zielt das Unternehmen direkt auf den Markt für schwere Nutzlasten ab, um etablierten Branchengrößen Konkurrenz zu machen. Die erfolgreiche Integration der Mynaric-Technologie bildet hierfür das fundamentale Rückgrat.
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