Peter Beck verdient ab sofort einen Dollar im Jahr. Der Rocket-Lab-Chef hat sein Jahresgehalt freiwillig auf den symbolischen Mindestwert gesenkt und obendrein knapp 400.000 unvested RSUs zurückgegeben. Das frei werdende Kapital fließt direkt in Forschung und Entwicklung.
Der Schritt ist ungewöhnlich — und er sendet ein klares Signal an den Markt: Das Management setzt auf langfristige Wertsteigerung statt kurzfristige Vergütung. Die Aktie hat in den vergangenen zwölf Monaten bereits rund 319 Prozent zugelegt und notiert aktuell knapp 19 Prozent über ihrem 50-Tage-Durchschnitt.
Mynaric-Übernahme abgeschlossen
Zeitgleich hat Rocket Lab die Übernahme von Mynaric AG offiziell abgeschlossen. Der Kaufpreis beläuft sich auf rund 155 Millionen Dollar, bezahlt in einer Kombination aus Cash und gut 2,3 Millionen neu ausgegebenen Aktien. Mynaric bringt Laserkommunikationstechnologie ins Haus — ein Baustein, den Rocket Lab bisher extern zukaufen musste.
Hinzu kommt die Serienproduktion des elektrischen Satellitenantriebs „Gauss“. Das Unternehmen plant, mehr als 200 Einheiten pro Jahr zu fertigen. Damit positioniert sich Rocket Lab als vollständig vertikal integrierter Anbieter für Satellitenkonstellation — von der Rakete bis zum Antrieb.
Regierungsaufträge und Neutron-Zeitplan
Im Regierungssegment stehen die Bücher gut. Rocket Lab hält Prime-Verträge im Rahmen der Space Development Agency über rund 1,3 Milliarden Dollar für 36 Satelliten. Frisch dazu kommt ein 190-Millionen-Dollar-Auftrag des US-Verteidigungsministeriums für Hyperschall-Testflüge mit dem HASTE-Träger.
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Die wiederverwendbare Neutron-Rakete bleibt laut Management im Zeitplan. Der erste Start soll im vierten Quartal 2026 erfolgen. Rocket Lab hat bereits eine Startlizenz für das Fenster Juli bis Dezember 2026 beantragt. Aktuell steht das Testen des Archimedes-Triebwerks im Mittelpunkt.
Starkes Backlog, Quartalszahlen im Anmarsch
Das Auftragspolster wächst kräftig. Der Backlog hat sich um 73 Prozent auf 1,85 Milliarden Dollar ausgedehnt. Der Umsatz im vierten Quartal 2025 kletterte auf knapp 180 Millionen Dollar — ein Plus von 36 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für das erste Quartal 2026 erwartet das Management zwischen 185 und 200 Millionen Dollar Umsatz.
Die Zahlen für Q1 2026 legt Rocket Lab am 7. Mai nach US-Börsenschluss vor. Analysten sehen den fairen Wert im Schnitt bei rund 87 Dollar — das wäre gegenüber dem aktuellen Kurs noch etwa fünf Prozent Luft nach oben. Das Ergebnis wird zeigen, ob die Integration von Mynaric und der Hochlauf der Gauss-Produktion bereits in den Margen sichtbar werden.
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