Rocket Lab baut sein internationales Renommee als verlässlicher Startanbieter weiter aus. Mit der ersten exklusiven Mission für die Europäische Weltraumorganisation (ESA) reiht sich ein weiterer staatlicher Großkunde in das Portfolio ein. Gleichzeitig füllen sich die Auftragsbücher des Raumfahrtunternehmens in hohem Tempo, während die Aktie paradoxerweise seit Jahresbeginn deutlich an Boden verliert.
Erfolgreiche ESA-Premiere
Am Wochenende beförderte die hauseigene Electron-Rakete im Rahmen der Mission „Daughter Of The Stars“ die ersten beiden Satelliten der geplanten Celeste-Konstellation in eine erdnahe Umlaufbahn. Dieses von GMV und Thales entwickelte Netzwerk soll künftig Telekommunikationstechnologien testen und europäische Navigationssysteme wie Galileo ergänzen. Für das US-Unternehmen markiert der Flug den ersten dedizierten ESA-Auftrag und den bereits sechsten erfolgreichen Start im laufenden Jahr. Damit gesellt sich die europäische Behörde zu bestehenden Partnern wie der NASA oder der japanischen JAXA.
Volle Auftragsbücher treffen auf Kursverluste
Operativ verzeichnet das Unternehmen ein starkes Momentum. Allein im ersten Quartal 2026 verkaufte Rocket Lab 28 neue Starts. Der gesamte Auftragsbestand summierte sich zuletzt auf über 1,85 Milliarden US-Dollar. Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist ein kürzlich geschlossener Vertrag mit dem US-Verteidigungsministerium über 190 Millionen US-Dollar, der 20 Hyperschall-Testflüge umfasst.
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An der Börse spiegelt sich diese kommerzielle Dynamik derzeit kaum wider. Nach einer massiven Rally im Vorjahr verzeichnet das Papier seit Anfang Januar 2026 einen Rückgang von knapp 22 Prozent und notiert aktuell bei 59,54 US-Dollar. Analysten bewerten die Diskrepanz zwischen operativer Entwicklung und Kursverlauf mehrheitlich als Chance und rufen ein durchschnittliches Kursziel von 87,84 US-Dollar auf.
Die nächsten fundamentalen Impulse liefert das Unternehmen mit den anstehenden Quartalszahlen, für die ein Umsatz zwischen 185 und 200 Millionen US-Dollar prognostiziert wird. Strategisch rückt zudem das vierte Quartal 2026 in den Fokus, in dem der Erstflug der neuen, deutlich größeren Neutron-Rakete stattfinden soll.
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