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Rocket Lab Aktie: 30-Millionen-Hyperschall-Vertrag

Rocket Lab überzeugt mit starkem Umsatzwachstum und hohem Auftragsbestand. Analysten heben Kursziele an, der Fokus liegt auf dem Neutron-Erstflug.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Umsatz steigt um 63,5 Prozent
  • Auftragsbestand über 2,2 Milliarden Dollar
  • Analysten erhöhen Kursziele
  • Neutron-Rakete vor Erstflug

Rocket Lab bleibt nach einem Rekordquartal im Blick der Analysten. Das Unternehmen meldete für das erste Quartal 2026 einen Umsatz von rund 200,3 Millionen Dollar, ein Plus von 63,5 Prozent zum Vorjahr. Die Aktie reagiert mit Stärke: Sie notiert bei 111,00 Euro und liegt damit nur noch knapp unter dem Hoch.

Analysten drehen weiter auf

Cantor Fitzgerald hat das positive Votum bekräftigt und das Kursziel bei 96 Dollar belassen. Als Begründung nennt die Bank die starke operative Umsetzung und den anhaltenden Schwung im Geschäft. Citizens Research zog das Kursziel auf 95 Dollar an.

Auch andere Häuser haben ihre Bewertungen nach oben geschraubt, teils bis auf 120 Dollar. Das passt zum Bild eines Unternehmens, das nicht nur wächst, sondern auch die Erwartungen im Markt regelmäßig übertrifft. Die Aktie hat in sieben Tagen 11,45 Prozent zugelegt und seit Jahresbeginn 70,77 Prozent gewonnen.

Aufträge, Starts, Neutron

Der Rückenwind kommt aus zwei Bereichen. Rocket Lab verdient mit Raketenstarts und mit Raumfahrtsystemen. Der Auftragsbestand umfasst inzwischen mehr als 70 Missionen und ein Orderbuch von rund 2,2 Milliarden Dollar.

Bisher hat das Unternehmen 87 Starts erfolgreich absolviert. Die Electron-Rakete bleibt damit ein verlässlicher Taktgeber. Parallel dazu arbeitet Rocket Lab an der Neutron-Rakete. Der Erstflug soll noch in diesem Jahr folgen.

Für das Geschäftsjahr 2026 rechnen Analysten mit 27 Starts aus den Programmen Electron und Haste. Raumfahrtsysteme bleiben dabei der größere Umsatztreiber. Sie stehen für 68 Prozent der Gesamterlöse.

Markt belohnt die Entwicklung

Hinzu kommt ein frischer Auftrag aus dem Verteidigungsbereich. Rocket Lab hat einen Hyperschall-Vertrag über 30 Millionen Dollar an Land gezogen. Solche Projekte schärfen das Profil des Konzerns über reine Raumfahrtstarts hinaus.

Der Kurs spiegelt diese Entwicklung deutlich wider. Mit 111,00 Euro liegt die Aktie nur 2,12 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 113,40 Euro. Der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt beträgt fast 97 Prozent. Die hohe Schwankung bleibt mit einer annualisierten 30-Tage-Volatilität von 122,06 Prozent allerdings ein Thema.

Für den weiteren Verlauf rückt nun vor allem der nächste operative Meilenstein in den Mittelpunkt: der geplante Erstflug der Neutron-Rakete noch in diesem Jahr. Sollte Rocket Lab den Zeitplan halten und zugleich beim Umsatztempo bleiben, dürfte der Markt die Bewertung weiter sehr ambitioniert einpreisen.

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Diskussion zu Rocket Lab

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.