Startseite » Nasdaq » Rocket Lab Aktie: 20-Prozent-Sturz auf Iridium-Deal

Rocket Lab Aktie: 20-Prozent-Sturz auf Iridium-Deal

Rocket Lab verliert über 20 Prozent nach Ankündigung der Iridium-Übernahme und Aktienverkäufen des CEO.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kursrutsch von über 20 Prozent
  • Geplante Iridium-Übernahme für acht Milliarden
  • Gründer Beck verkauft Millionen Aktien
  • Umsatzwachstum von 63 Prozent im Quartal

Rocket Lab erlebt turbulente Tage an der Börse. Innerhalb einer Woche verlor das Papier über 20 Prozent an Wert. Anleger reagieren nervös auf eine geplante Milliarden-Übernahme und Verkäufe durch den Firmengründer.

Der Auslöser für die jüngste Unruhe ist der Plan, Iridium Communications für rund acht Milliarden Euro zu kaufen. Rocket Lab bietet 54 Dollar je Aktie. Das entspricht einem Aufschlag von 24 Prozent auf den letzten Kurs vor der Bekanntgabe.

Firmenchef Peter Beck sieht darin eine strategische Chance. Er will die eigenen Startkapazitäten mit dem Satellitennetzwerk von Iridium kombinieren. Die Börse sorgt sich derweil um eine mögliche Kapitalverwässerung und die hohe Schuldenlast für den Zukauf.

Indes schloss Peter Beck den Verkauf eines größeren Aktienpakets ab. Zwischen dem 6. und 8. Juli veräußerte er über einen Handelsplan rund 3,3 Millionen Anteile. Der Erlös belief sich auf etwa 286 Millionen Dollar.

Operativ wächst das Unternehmen stark. Im ersten Quartal 2026 kletterte der Umsatz um 63 Prozent auf gut 200 Millionen Dollar. Der Auftragsbestand erreichte parallel dazu 2,2 Milliarden Dollar.

Die Entwicklung der Neutron-Rakete schreitet voran. Der Erstflug ist für Ende 2026 geplant. Neue technische Details zur wiederverwendbaren Verkleidung unterstreichen die Fortschritte in der Entwicklung.

Die Aktie beendete die Handelswoche bei 70,80 Euro. Damit notiert das Papier etwa 25 Prozent unter seinem 50-Tage-Durchschnitt. Trotz der Korrektur steht auf Jahressicht ein sattes Plus von 110 Prozent.

Der Fokus liegt nun auf der Finanzierung der Iridium-Übernahme. Morgan Stanley hält am Kauf-Rating fest und sieht in der Kombination von Startrampen und Satellitennetzwerk langfristige Chancen. Der Neutron-Start Ende 2026 markiert den nächsten Fixpunkt für das operative Geschäft.

Anzeige

Rocket Lab-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rocket Lab-Analyse vom 11. Juli liefert die Antwort:

Die neusten Rocket Lab-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rocket Lab-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 11. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Rocket Lab: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Rocket Lab

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.