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Symbolbild, KI-generiert

Rocket Lab Aktie: 190-Millionen-Vertrag mit Space Force

Rocket Lab wandelt sich zum Systempartner für US-Sicherheit und erhält 190-Millionen-Dollar-Vertrag für Raketenstarts.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Space-Force-Besuch markiert Wendepunkt
  • 190-Millionen-Dollar-Vertrag für HASTE-Starts
  • 1.000ster Rutherford-Motor produziert
  • Aktienkurs stieg um 170 Prozent

Rocket Lab rückt tiefer in das Zentrum der US-Raumfahrtverteidigung. Der Besuch von General Chance Saltzman, Chef der Space Force, markiert einen Wendepunkt für das Unternehmen. Der Konzern wandelt sich vom reinen Raketenbauer zum unverzichtbaren Systempartner für die nationale Sicherheit Amerikas.

Ein Vertrag über 190 Millionen Dollar für suborbitale HASTE-Starts untermauert diesen Anspruch. Parallel dazu entwickelt das Unternehmen Komponenten für das geplante Raketenabwehrsystem „Golden Dome“. Gemeinsam mit dem Partner Raytheon arbeitet das Team an satellitengestützten Abfangjägern. Ein strategischer Vorsprung.

In der Fertigung setzte Rocket Lab ein deutliches Zeichen. Der 1.000ste Rutherford-Motor verließ vor Kurzem die Hallen. Eine komplette Electron-Rakete kann das Werk mittlerweile alle elf Tage verlassen. Diese Taktung ermöglicht dem Pentagon extrem schnelle Reaktionen auf neue Bedrohungen im Erdorbit.

Die NASA nutzt diese Kapazitäten ebenfalls für zivile Zwecke. Sie beauftragte drei dedizierte Electron-Starts für zwei Missionen zur Erforschung der Erdatmosphäre. Diese Projekte namens PolSIR und TSIS-2 sollen Anfang 2027 vom neuseeländischen Startplatz Mahia abheben.

Anleger honorieren diese Expansion an der Börse. Innerhalb der letzten zwölf Monate stieg der Wert um rund 170 Prozent. Aktuell kostet ein Anteilsschein 89,80 Euro. Damit notiert die Aktie signifikant über ihrem langfristigen Durchschnitt von rund 66 Euro.

Die Strategie der breiten Aufstellung stabilisiert das Geschäftsmodell. Rocket Lab verzahnt kommerzielle Projekte fest mit staatlichen Rüstungsaufträgen für den Hyperschall-Bereich. Mit dem Start der NASA-Missionen im ersten Quartal 2027 steht der nächste operative Meilenstein bereits fest.

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