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Rocket Lab: 2,2 Milliarden USD Auftragsbestand

Rocket Lab USA verzeichnet Auftragsbestand von 2,2 Milliarden US-Dollar und startet in den geostationären Orbit. Die Neutron-Rakete steht im Fokus.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Auftragsbestand erreicht 2,2 Milliarden Dollar
  • Erstflug der Neutron-Rakete geplant
  • Einstieg in geostationären Orbit
  • Aktie mit 45 Prozent Jahresplus

Rocket Lab USA rüstet sich für die nächste Wachstumsphase. Ein Rekordauftragsbestand von rund 2,2 Milliarden US-Dollar zwingt den Raumfahrtkonzern zum Handeln. Das Management holt einen erfahrenen Finanzexperten an Bord. Das Ziel: den Übergang zum Hauptauftragnehmer der US-Regierung absichern.

Rekordaufträge und neue Missionen

Am 10. Juni startet die „Curveball“-Mission. Dabei kommt die HASTE-Rakete zum Einsatz. Sie hebt vom Weltraumbahnhof in Virginia ab. Dieses Programm bildet das Rückgrat der Verteidigungsdienste des Unternehmens. Es bietet eine spezielle Testumgebung für Hyperschalltechnologie.

Parallel dazu wagt Rocket Lab den Sprung in den geostationären Orbit. Die US Space Force vergab kürzlich einen lukrativen Vertrag an das Unternehmen. Für 90 Millionen US-Dollar baut und betreibt der Konzern zwei Satelliten. Diese befördern die Heimdall-Nutzlast zur Weltraumüberwachung. Damit bricht Rocket Lab in einen Markt ein, den bisher deutlich größere Luft- und Raumfahrtkonzerne dominierten.

Wandel zum Systemanbieter

Die Strategie des Unternehmens wandelt sich spürbar. Die Abteilung für Weltraumsysteme bringt mittlerweile mehr Umsatz ein als das klassische Startgeschäft. Der Konzern liefert wichtige Komponenten wie Sternensensoren und Solarpaneele. Rocket Lab positioniert sich so als vertikal integrierter Infrastrukturanbieter.

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Für den Rest des Jahres 2026 steht die mittelschwere Neutron-Rakete im Mittelpunkt. Die Produktion in Virginia läuft auf Hochtouren. Ein erster Flug der wiederverwendbaren Trägerrakete ist für das zweite Halbjahr geplant. Mit Neutron will das Unternehmen künftig große Satellitenkonstellationen ins All bringen.

Volatilität nach Kursrally

An der Börse legte die Aktie zuletzt eine Pause ein. Der Kurs fiel auf Wochensicht um zehn Prozent auf 110,08 US-Dollar. Dennoch steht seit Jahresbeginn ein Plus von 45 Prozent zu Buche.

Langfristig sieht das Bild noch besser aus. Auf Jahressicht kletterte der Wert um 271 Prozent, und die Aktie notiert weiterhin deutlich über der 50-Tage-Linie. Hält diese Unterstützung bei rund 96 US-Dollar, bleibt der Aufwärtstrend intakt.

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