Zwei Missionen in 48 Stunden — Rocket Lab zeigt gerade, was operatives Tempo bedeutet. Das Unternehmen bedient dabei gleichzeitig den US-Verteidigungssektor und einen internationalen Raumfahrtkunden.
HASTE und JAXA: Doppelstart in zwei Ländern
Am Dienstag startete Rocket Lab von Wallops Island, Virginia, die HASTE-Mission mit dem Codenamen „Bubbles“. Der suborbitale Flug dient dem US-Verteidigungsministerium zur Erprobung von Hyperschalltechnologien. Grundlage ist ein Vertrag über 190 Millionen Dollar, den das Unternehmen Mitte März unterzeichnet hat.
Parallel läuft die Vorbereitung für „Kakushin Rising“ — eine orbitale Mission für die japanische Raumfahrtbehörde JAXA. Der Start ist für den 23. April vom neuseeländischen Launch Complex 1 geplant. An Bord: acht Satelliten, darunter Erdbeobachtungsdemonstratoren, studentische Kleinsatelliten und Meeresüberwachungstechnik.
Auftragsbestand wächst, Neutron rückt näher
Das operative Momentum spiegelt sich in den Fundamentaldaten wider. Der Auftragsbestand kletterte auf 1,85 Milliarden Dollar — gegenüber 1,07 Milliarden Dollar im Vorjahr. Rund 74 Prozent davon entfallen auf das Raumfahrtsystemgeschäft. Das zeigt: Rocket Lab ist längst mehr als ein Startdienstleister.
Am 14. April stellte das Unternehmen den hauseigenen elektrischen Antrieb „Gauss“ vor — entwickelt für die Massenproduktion von Satellitenkonstellation. Ein weiterer Baustein in der Strategie, die gesamte Wertschöpfungskette zu kontrollieren.
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Der eigentliche Fokus der Märkte liegt allerdings auf der Neutron-Rakete. Nach einem Rückschlag im Januar — ein Treibstofftank riss bei Tests — hält Rocket Lab am Erstflug im vierten Quartal 2026 fest. Die laufenden Electron-Missionen gelten Analysten als Beweis, dass das Unternehmen die operative Reife für den Sprung in den Mittelklasse-Markt besitzt.
Kurs läuft dem Markt davon
Die Aktie notiert bei rund 89 Dollar und hat in den vergangenen zwölf Monaten knapp 378 Prozent zugelegt. Das Papier handelt dabei deutlich über seinem 200-Tage-Durchschnitt von 62,28 Dollar — ein Niveau, das die Erwartungen an Neutron und das Wachstum im Systemgeschäft bereits einpreist.
Für das erste Quartal 2026 erwartet Rocket Lab einen Umsatz zwischen 185 und 200 Millionen Dollar. Das wäre am Mittelpunkt ein Jahreswachstum von rund 57 Prozent. Ob die Zahlen diesen Kurs rechtfertigen, zeigt sich spätestens mit dem nächsten Quartalsbericht.
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