Bis zu 50 Prozent weniger Investitionsbedarf für Aufbereitungsanlagen— das ist das Kernergebnis eines abgeschlossenen Erzsortierungsprogramms am Georgia-Lake-Lithiumprojekt im Norden Ontarios. Für Rock Tech Lithium könnte das die Wirtschaftlichkeit des geplanten Bergbaubetriebs spürbar verbessern.
Technik liefert konkrete Zahlen
Das Programm, das vom Ontario Critical Minerals Innovation Fund mitfinanziert wurde, setzte auf UV-Laser- und Röntgentransmissions-Sortierung. Entwickelt wurde die Methode in Zusammenarbeit mit der Queen’s University und STARK Resources.
Die Ergebnisse sind eindeutig: Das Verfahren entfernte zwischen 25 und 45 Prozent des Abraums noch vor der eigentlichen Aufbereitung. Der Erzgehalt verbesserte sich dadurch um den Faktor 1,4 bis 1,8. Weniger Abraum in der Anlage bedeutet kleinere Anlagen— und damit laut Management einen möglichen CAPEX-Rückgang von bis zu 50 Prozent für Brech- und Konzentratoranlagen.
Was die Machbarkeitsstudie als Basis liefert
Ausgangspunkt für die Einordnung ist die Vorstudie aus dem Jahr 2022. Sie beschreibt eine neunjährige Minenlebensdauer mit einer Verarbeitungskapazität von rund einer Million Tonnen Erz pro Jahr. Die damals kalkulierten Kennzahlen:
- Produktion: rund 100.000 Tonnen Spodumenkonzentrat (SC6) jährlich
- Kapitalwert (NPV): 223 Millionen US-Dollar vor Steuern, 146 Millionen nach Steuern
- Interne Rendite (IRR): 47,8 Prozent vor Steuern, 35,6 Prozent nach Steuern — bei einem Konzentratpreis von 1.500 US-Dollar je Tonne
Die neuen Sortierergebnisse sollen in die anstehende Definitiv-Machbarkeitsstudie (DFS) einfließen und diese Ausgangswerte nach oben verschieben.
Nächste Schritte und Marktumfeld
CEO Mirco Wojnarowicz bezeichnete die Resultate als konkrete Grundlage für die Wiederaufnahme von Aktivitäten vor Ort. Geplant sind ein gezieltes Bohrprogramm sowie der Start der DFS— beides setzt auf dem abgeschlossenen Sortierprogramm als technischer Voraussetzung auf.
Das Projekt fügt sich in eine breitere nordamerikanische Bewegung ein, heimische Lieferketten für kritische Mineralien aufzubauen. Ontario gilt dabei als bevorzugter Standort für Investitionen in Batteriematerialien.
Die Aktie notiert bei 0,60 Euro und liegt damit rund 27 Prozent über dem Jahresanfangsniveau— bewegt sich aber noch deutlich unterhalb des Januarhochs von 0,74 Euro. Der RSI von 42 signalisiert weder überkaufte noch überverkaufte Verhältnisse; die annualisierte 30-Tage-Volatilität von knapp 63 Prozent zeigt, dass die Aktie für Kursschwankungen anfällig bleibt.
Ob die verbesserten Projektparameter tatsächlich in die DFS einfließen und dort zu einer Neubewertung führen, hängt maßgeblich vom Lithiumpreisniveau zum Zeitpunkt der Fertigstellung ab.
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