Robinhood hat ein phänomenales Jahr 2025 hinter sich, doch zum Jahresstart 2026 mehren sich die skeptischen Stimmen. Während das Fintech-Unternehmen mit einer neuen KI-Offensive das Wachstum anfeuern will, nutzen Insider die hohen Kurse für massive Verkäufe. Anleger stehen vor der Entscheidung: Rechtfertigt das Wachstum die sportliche Bewertung oder droht nach der Rallye eine Korrektur?
Insider nutzen die Gunst der Stunde
Der Neobroker wird derzeit an der Börse mit über 100 Milliarden US-Dollar bewertet. Diese Euphorie – getrieben von einer Kursverdreifachung auf Jahressicht – scheint intern jedoch für Gewinnmitnahmen genutzt zu werden. Daten zeigen, dass Insider in den letzten 90 Tagen Aktien im Wert von rund 367 Millionen US-Dollar abgestoßen haben. Diese Verkäufe treffen auf ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von fast 48, was Analysten zunehmend zur Vorsicht mahnen lässt. Die Diskrepanz zwischen der optimistischen Marktstimmung und den Handlungen der Unternehmensführung ist unübersehbar.
Wette auf die Künstliche Intelligenz
Um die hohen Erwartungen zu erfüllen und die Bewertung zu rechtfertigen, setzt das Management auf technologische Innovation. Der neue KI-Investment-Assistent „Cortex“ soll speziell zahlende Gold-Abonnenten zu mehr Handelsaktivität animieren. Ziel ist es, das Umsatzwachstum zu stabilisieren, nachdem die Erlöse im dritten Quartal 2025 regelrecht in die Höhe geschossen waren.
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Doch Marktbobachter verweisen auf Risiken im Geschäftsmodell. Kritiker wie The Motley Fool warnen explizit vor der Abhängigkeit vom volatilen Kryptomarkt. Die Krypto-Erlöse sprangen im letzten Quartal um über 300 Prozent an – eine Entwicklung, die in der Vergangenheit oft abrupt endete und tiefe Spuren in der Bilanz hinterließ.
Wichtige Kennzahlen im Überblick
- Schlusskurs Freitag: 115,21 USD
- Veränderung 12 Monate: +199,75 %
- 52-Wochen-Hoch: 131,88 USD
- Abstand zum 52-Wochen-Hoch: -12,64 %
- Volatilität (30 Tage): 65,37 %
Institutionelle Anleger uneins
Auch bei den Großinvestoren zeichnet sich kein einheitliches Bild ab. Während Generali Asset Management im dritten Quartal neue Positionen aufbaute, zog sich Hennessy Advisors deutlich zurück und reduzierte den Anteil um fast die Hälfte. Das Jahr 2026 wird zur Bewährungsprobe für die Bewertung des Brokers. Trotz überwiegend positiver Analystenmeinungen und einem durchschnittlichen Kursziel, das noch Luft nach oben suggeriert, bleibt die Fallhöhe real. Anleger müssen abwägen, ob die Einführung des KI-Tools eine mögliche Abkühlung im Kryptogeschäft kompensieren kann.
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