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Rivian Aktie: Zwei wichtige Gründe für die starken Kursverluste beim Tesla-Konkurrent

Mit einem Wochenminus von 14,6 Prozent auf 21,57 US-Dollar gingen letzte Woche die Aktien des Herstellers von Elektroautos und Tesla-Konkurrenten Rivian aus dem Handel. Und dieser (also der Konkurrent Tesla) ist mitverantwortlich für die kräftigen Kursverluste von Rivian

Rechtsstreit mit Tesla geht in die nächste Runde

In der letzten Woche Schlagzeilen machte vor allem der wieder aufflammende Rechtsstreit mit dem Elektroautopionier Tesla. Der wirft dem Konkurrenten vor, dass vier ehemalige Tesla-Mitarbeiter, die später bei Rivian angestellt waren, interne Informationen weitergegeben haben sollen. Laut der Klage, die in San Jose, Kalifornien, vor einem Bundesgericht verhandelt wird, soll es nach Tesla-Informationen auch noch  Verdachtsmomente gegen mindestens zwei weitere Ex-Mitarbeiter von Rivian geben.

Bewegung kommt nun wieder in die Angelegenheit, dass trotz der Dementi von Rivian Tesla nun seine Anschuldigungen erneuert hat. Tesla zufolge wurde zwischenzeitlich durch Rivian sogar versucht, vertrauliche Tesla-Dokumente durch Rivian-Mitarbeiter zu beschaffen, beispielsweise über die Tesla-Batterietechnologie.

Nun droht ein langwieriges Gerichtsverfahren, mit – je nach Ausgang – möglicherweise hohen Gerichtskosten. Plus möglichen Strafen für denjenigen, der für schuldig gesprochen wird.

Hohe Cash Burn Rate verunsichert die Anleger

Außerdem wirken immer noch die zuletzt veröffentlichten Quartalszahlen nach. Die fielen zwar im Grunde sehr solide aus, allerdings zeigten sich viele Experten beim Blick auf die Cash Burn Rate, also der Summe, die Rivian monatlich verbrennt, besorgt und fragen sich, wie lange es auf dem Weg zu einer möglichen Profitabilität noch dauern mal, bis wieder neues Geld beschafft werden muss.

Im zweiten Quartal hat Rivian seine Produktion im Jahresvergleich um rund 218 Prozent auf 13.992 Fahrzeuge gesteigert. Ausgeliefert wurden 12.640 Elektrofahrzeuge und damit 182 % mehr als in der vergleichbaren Vorjahresperiode. Der Quartalsumsatz sprang um rund 200 Prozent auf  1,1 Milliarden Dollar.

Trotz dieser positiven Zahlen lag der Nettoverlust nur im Quartal bei 1,2 Milliarden Dollar. Der Geldverbrauch nur für die Aufrechterhaltung der operativen Tätigkeiten lag sogar bei rund 1,4 Milliarden US-Dollar und damit wird weiter kräftig Geld verbrannt in der Hoffnung, mittelfristig mit den Autoverkäufen zumindest operativ den Break-Even zu erreichen.

Dessen sollten sich die Anleger bewusst sein, wenn sie Rivian-Aktien kaufen. Zumal die Papiere – trotz der jüngsten Kursverluste – auf Jahressicht immer noch mit rund 17 Prozent im Plus liegen.  Angesichts der hohen Geldverbrennung besteht hier immer die Gefahr, dass zur Geldbeschaffung auch weitere neue Aktien herausgegeben werden müssen. Mit den entsprechenden Verwässerungseffekten für die Aktie.

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