Startseite » News zu Unternehmen » Analystenstimmen » Riot Platforms: AMD nutzt 50 Megawatt in Rockdale
Symbolbild, KI-generiert

Riot Platforms: AMD nutzt 50 Megawatt in Rockdale

Riot Platforms verzeichnet vor der Bilanzvorlage einen deutlichen Kursverlust. Der Konzern setzt nun verstärkt auf KI-Rechenzentren und die Partnerschaft mit AMD, um die Abhängigkeit vom Bitcoin-Mining zu reduzieren.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktie fällt auf 17,49 Euro
  • Zacks stuft auf Strong Sell herab
  • AMD erweitert Kapazität auf 50 Megawatt
  • Corsicana-Ausbau auf 756 Megawatt geplant

Riot Platforms steht vor einer Zerreißprobe. Wenige Tage vor den Quartalszahlen am 5. August sorgt ein herber Kurssturz für Unruhe. Die Aktie rutschte zuletzt auf 17,49 Euro ab. Trotz eines starken Jahresstarts mit einem Plus von knapp 55 Prozent wächst die Nervosität am Markt.

Schwache Prognose vor den Zahlen

Analysten blicken skeptisch auf die kommende Bilanz. Zacks Investment Research stufte die Aktie Ende Juli auf „Strong Sell“ herab. Der Markt rechnet für das zweite Quartal mit einem Verlust von etwa 0,39 US-Dollar je Aktie. Der Umsatz soll bei rund 150,47 Millionen US-Dollar liegen.

Hohe Investitionen in neue Standorte belasten die Kasse. Parallel dazu erschwert die steigende Difficulty beim Bitcoin-Mining das Kerngeschäft. Das Management reagiert darauf mit einem Umbau des Geschäftsmodells.

Die neue Allianz mit AMD

Riot setzt verstärkt auf die Vermietung von Rechenkapazitäten für Künstliche Intelligenz. Ein zentraler Baustein ist die Partnerschaft mit AMD am Standort Rockdale. Der Chipkonzern hat seine Optionen bereits genutzt. AMD weitet seine Präsenz dort auf 50 Megawatt Leistung aus.

Dieser Schwenk hin zu High-Performance-Computing soll die Abhängigkeit vom Bitcoin-Preis verringern. Experten erwarten, dass die Bewertung der Aktie künftig stärker an langfristigen Mietverträgen hängt. Die reine Rechenpower für Kryptowährungen tritt in den Hintergrund.

Ausbau der Gigawatt-Anlage

Das Unternehmen treibt den Standort Corsicana massiv voran. Die geplante Gesamtkapazität der Anlage liegt bei 756 Megawatt. Hinzu kommen Pläne für kernkraftbetriebene Rechenzentren. Hier arbeitet Riot mit Terrestrial Energy zusammen.

Die Präsentation am 5. August wird Details zum Zeitplan für Corsicana liefern müssen. Angesichts einer annualisierten Volatilität von 107,77 Prozent bleibt das Papier extrem schwankungsanfällig. Anleger fokussieren sich nun auf die Fortschritte bei den neuen Rechenzentren. Davon hängt die finanzielle Stabilität der kommenden Monate ab.

Anzeige

Riot Blockchain-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Riot Blockchain-Analyse vom 18. September liefert die Antwort:

Die neusten Riot Blockchain-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Riot Blockchain-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 18. September erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Riot Blockchain: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Riot Blockchain

Redaktion Kapitalmarktexperten

Unter „Redaktion Kapitalmarktexperten“ erscheinen Beiträge, die mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt werden. Themenauswahl, Quellen und die redaktionellen Regeln verantwortet die Redaktion; verantwortlich im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV ist Dr. Robert Sasse. Hinweise und Korrekturen: kapitalmarktexperten.de/korrekturen/