Riot Platforms treibt die Transformation vom Krypto-Spezialisten zum Infrastruktur-Dienstleister für Künstliche Intelligenz (KI) voran. Ein bedeutender Deal mit dem Chip-Riesen AMD und der Druck aktivistischer Investoren beschleunigen diesen Kurswechsel. Kann das Unternehmen so seine Abhängigkeit vom volatilen Bitcoin-Markt dauerhaft reduzieren?
Allianz mit AMD als Grundstein
Ein zentraler Baustein der neuen Strategie ist ein Zehnjahresvertrag mit Advanced Micro Devices (AMD) für den Standort Rockdale in Texas. Die Vereinbarung sichert Riot garantierte Einnahmen von rund 311 Millionen US-Dollar über die Laufzeit zu. Sollten alle vertraglichen Optionen gezogen werden, könnte das Volumen auf bis zu eine Milliarde US-Dollar anwachsen. Marktbeobachter sehen darin eine wichtige Validierung des Geschäftsmodells im Bereich High-Performance Computing (HPC), das durch den Einstieg des aktivistischen Investors Starboard Value zusätzlich an Fahrt gewonnen hat.
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Bitcoin-Verkäufe finanzieren das Wachstum
Um den Ausbau der KI-Rechenzentren, insbesondere am Standort Corsicana, voranzutreiben, setzt das Management auf Eigenfinanzierung statt auf externe Kapitalgeber. Im Dezember 2025 veräußerte Riot 1.818 Bitcoin und generierte damit einen Nettoerlös von 161,6 Millionen US-Dollar. Mit einer genehmigten Stromkapazität von insgesamt 1,7 Gigawatt verfügt das Unternehmen über eine wertvolle Ressource, die nun verstärkt für KI-Workloads statt für klassisches Mining evaluiert wird.
Ausblick auf die Jahreszahlen
An der Börse wird die Neuausrichtung bisher positiv begleitet; die Aktie notiert mit 14,47 Euro aktuell rund zehn Prozent über ihrem 50-Tage-Durchschnitt. Am kommenden Montag, den 2. März 2026, wird Riot Platforms nach US-Börsenschluss die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vorlegen. Investoren erwarten dann detaillierte Informationen zur HPC-Pipeline und zur Asset-Verteilung zwischen den Standorten Rockdale und Corsicana, die als entscheidende Impulsgeber für die weitere Kursentwicklung gelten.
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