Startseite » News zu Unternehmen » Analystenstimmen » Rio Tinto: Pilbara-Produktion um 13% gestiegen

Rio Tinto: Pilbara-Produktion um 13% gestiegen

Rio Tinto trotzt Wetterextremen mit Produktionssteigerung bei Eisenerz und Kupfer. Lithium-Projekte schreiten planmäßig voran.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Eisenerzförderung steigt um 13 Prozent
  • Kupferproduktion legt um neun Prozent zu
  • Lithium-Anlagen kurz vor Produktionsstart
  • Explorationsausgaben auf 180 Millionen Dollar erhöht

Tropische Wirbelstürme fegten im Frühjahr über die australische Küste. Die Verschiffung von Eisenerz geriet ins Stocken. Die Folge: ein Ausfall von rund acht Millionen Tonnen. Dennoch liefert der Bergbaukonzern Rio Tinto zum Jahresauftakt 2026 starke Produktionszahlen.

Eisenerz und Kupfer legen zu

Die Minen in der Pilbara-Region verzeichneten das zweitbeste Auftaktquartal seit 2018. Die Eisenerzförderung stieg im Jahresvergleich um 13 Prozent auf knapp 79 Millionen Tonnen. Das Management rechnet damit, etwa die Hälfte der wetterbedingten Ausfälle im Jahresverlauf aufzuholen.

Parallel dazu kletterte die Produktion von Kupferäquivalenten um neun Prozent. Rio Tinto förderte 229.000 Tonnen des Industriemetalls. Hier stützt vor allem der Hochlauf der mongolischen Oyu-Tolgoi-Mine das Ergebnis.

Die Aluminiumsparte zeigte sich ebenfalls robust. Die Primäraluminiumproduktion stieg leicht an. Wetterbedingte Störungen in Weipa drückten allerdings die Bauxitförderung um elf Prozent nach unten.

Lithium-Projekte auf Kurs

Trotz der Wetterkapriolen hält Rio Tinto an seinen Jahreszielen fest. Die Prognosen für Produktion und Stückkosten bleiben unverändert. Auch bei den großen Kapitalprojekten meldet der Konzern Fortschritte.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Rio Tinto?

Die beiden Lithium-Anlagen Fenix 1B und Sal de Vida sind mechanisch fertiggestellt. In der zweiten Jahreshälfte 2026 soll dort die erste Produktion anlaufen. Zeitgleich investiert das Unternehmen stärker in die Erkundung neuer Vorkommen.

Die Ausgaben für Exploration kletterten im ersten Quartal auf 180 Millionen US-Dollar. Im Vorjahr waren es noch 141 Millionen US-Dollar. Das Geld fließt unter anderem in das Simandou-Eisenerzprojekt. Obendrein greifen neue Effizienzmaßnahmen. Sie sollen jährlich 650 Millionen US-Dollar einsparen.

Im Mai stehen nun die Hauptversammlungen in London und Perth an. Aktionäre stimmen dort über den Geschäftsbericht für 2025 ab. Außerdem steht die Wiederwahl der Direktoren auf der Tagesordnung.

Anzeige

Rio Tinto-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rio Tinto-Analyse vom 4. Mai liefert die Antwort:

Die neusten Rio Tinto-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rio Tinto-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 4. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Rio Tinto: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Rio Tinto

Felix Baarz

Felix Baarz ist Wirtschaftsjournalist mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über internationale Finanzmärkte. Als gebürtiger Kölner begann er seine Laufbahn bei einer deutschen Fachpublikation, bevor er für sechs Jahre nach New York zog.

In New York berichtete er direkt aus dem Zentrum der globalen Finanzwelt über Entwicklungen an der Wall Street und wirtschaftspolitische Entscheidungen von internationaler Tragweite. Diese Zeit prägte seine analytische Herangehensweise an komplexe Wirtschaftsthemen.

Heute arbeitet Baarz als freier Journalist für führende deutschsprachige Wirtschafts- und Finanzmedien. Seine Schwerpunkte liegen auf der fundierten Analyse globaler Finanzmärkte und der verständlichen Aufbereitung wirtschaftspolitischer Zusammenhänge. Neben seiner schriftlichen Arbeit moderiert er Fachdiskussionen und nimmt an Expertenrunden teil.

Sein journalistischer Ansatz kombiniert tiefgreifende Recherche mit präziser Analyse, um Lesern Orientierung in einer sich wandelnden Wirtschaftswelt zu bieten.