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Rio Tinto Aktie: Neues Allzeithoch bei A$180,24

Rio Tinto erreicht dank Kupfer-Boom ein neues Allzeithoch. CEO Trott treibt die Umstrukturierung voran, während Aktionäre von Milliardenausschüttungen profitieren.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Neues Allzeithoch an australischer Börse
  • Fokus auf Energiewende-Metalle
  • Milliarden für Aktionäre beschlossen
  • Stellenabbau in der Eisenerz-Zentrale

Ein starker Kupferpreis treibt Rio Tinto an der australischen Börse auf ein neues Allzeithoch von 180,24 Australischen Dollar. Der Konzern ist nun rund 252 Milliarden Australische Dollar wert. Investoren spekulieren bereits über einen neuen Superzyklus für Rohstoffe. Hinter den Kulissen baut CEO Simon Trott den Bergbaugiganten radikal um.

Das Management gliedert das operative Geschäft in drei Hauptbereiche. Eisenerz, eine kombinierte Aluminium- und Lithiumsparte sowie ein eigenständiges Kupfergeschäft bilden künftig den Kern. Kleinere Einheiten wie Borate und Titan stehen auf dem Prüfstand. Ein Verkauf ist möglich.

An der Börse kommt der Fokus auf Metalle für die Energiewende gut an. Die Aktie legte auf Jahressicht um rund 66 Prozent zu. Gestern schloss das Papier bei 87,93 Euro.

Milliarden für Aktionäre

Auf den Hauptversammlungen in Perth und London betonte die Führungsschicht die langfristige Nachfrage. Künstliche Intelligenz und Elektrifizierung treiben den Bedarf an Kupfer und Lithium. Chairman Dominic Barton verwies auf Ausschüttungen von 6,5 Milliarden US-Dollar. Die Aktionäre stützen diesen Kurs. Gut 80 Prozent stimmten für ein geplantes Aktienrückkaufprogramm.

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Stellenabbau und Umweltfragen

Der Umbau fordert intern Opfer. Die Folge: In der Eisenerz-Zentrale in Perth plant Rio Tinto einen deutlichen Stellenabbau. Bis zu 20 Prozent der Büroangestellten könnten ihren Job verlieren. CEO Trott versicherte, dass Positionen in der Produktion und Sicherheit geschützt bleiben.

Parallel dazu muss der Konzern Umweltprobleme lösen. In Westaustralien macht eine indigene Gruppe den Bergbau für das Austrocknen eines heiligen Wasserlochs verantwortlich. Rio Tinto baut nun eine Entsalzungsanlage. Sie soll noch in diesem Jahr in Betrieb gehen. Die Anlage soll den lokalen Wasserstand stabilisieren.

Hohe Bewertung mahnt zur Vorsicht

Charttechnisch hat die Aktie wichtige Widerstände durchbrochen. Der Relative-Stärke-Index liegt aktuell bei hohen 74,7 Punkten. Das signalisiert eine starke Dynamik. Analysten von Morningstar warnen indes vor einer hohen Bewertung. Um finanziell flexibel zu bleiben, hat Rio Tinto eine Rahmenvereinbarung für neue Anleihen eingereicht. Das sichert dem Konzern Handlungsspielraum für kommende Marktschwankungen.

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