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Rio Tinto Aktie: Klarheit für Dividendenjäger

Rio Tinto hat die Wechselkurse für die Schlussdividende 2025 fixiert und meldet Rekordausgaben bei lokalen Zulieferern sowie gestiegene Steuerzahlungen. Die Auszahlung erfolgt am 16. April.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Wechselkurse für Schlussdividende 2025 fixiert
  • Rekordausgaben bei australischen Zulieferern
  • Steuerzahlungen weltweit deutlich gestiegen
  • Ausschüttungsquote von 60 Prozent beibehalten

Für Aktionäre des Bergbaukonzerns Rio Tinto herrscht ab heute Gewissheit bezüglich der anstehenden Gewinnausschüttung. Das Unternehmen hat die finalen Wechselkurse für die Schlussdividende 2025 festgelegt und liefert damit die letzte fehlende Variable für die Auszahlung in wenigen Tagen. Flankiert wird diese Routine-Meldung von neuen Rekordzahlen bei den Ausgaben für lokale Zulieferer und den weltweiten Steuerzahlungen.

Fixierte Kurse für die Schlussdividende

Die bereits im Februar deklarierte Schlussdividende für das Geschäftsjahr 2025 beläuft sich auf 254 US-Cent je Anteilsschein. Da Rio Tinto seine Aktionäre in verschiedenen Währungsräumen bedient, wurden die Umrechnungskurse nun auf Basis der heutigen Marktwerte vom 7. April 2026 eingefroren.

Wer sich für britische Pence entschieden hat, erhält 191,77 Pence pro Aktie. Für australische Anleger fließen 367,07 Cent, während in Neuseeland 445,18 Cent auf den Konten eingehen. Aktionäre, die ihre Dividende in US-Dollar beziehen, sowie Inhaber von American Depositary Receipts (ADRs) erhalten den ursprünglich angekündigten Basisbetrag. Die Auszahlung an alle berechtigten Anteilseigner erfolgt am 16. April.

Milliarden-Investitionen in Australien

Abseits der reinen Aktionärsrendite gewährt der Konzern auch Einblicke in seine operativen Ausgaben. Im vergangenen Jahr flossen Rekordsummen in die australische Wirtschaft. Rio Tinto gab 19,7 Milliarden Australische Dollar bei über 6.000 lokalen Zulieferern aus – ein Anstieg von zwei Milliarden Dollar gegenüber dem Vorjahr.

Besonders die Region Western Australia profitierte mit einem Auftragsvolumen von 12,1 Milliarden Dollar. Diese Mittel flossen vor allem in die Entwicklung neuer Minen in der Pilbara-Region, darunter die planmäßig eröffnete Western Range Mine sowie laufende Bauprojekte wie Brockman Syncline 1 und Hope Downs 2.

Steuern und hohe Ausschüttungsquote

Parallel dazu veröffentlichte das Unternehmen seinen Bericht zu Steuern und Abgaben. Weltweit zahlte Rio Tinto im Jahr 2025 rund 9,9 Milliarden US-Dollar an den Fiskus, was einen deutlichen Anstieg zum Vorjahr (8,4 Milliarden) darstellt. Der Löwenanteil von 6,1 Milliarden Dollar entfiel dabei auf Australien, gefolgt von signifikanten Zahlungen in Chile, den USA und der Mongolei.

Insgesamt schüttet Rio Tinto für das abgelaufene Jahr 6,5 Milliarden US-Dollar an seine Eigentümer aus. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 60 Prozent und setzt die langjährige Strategie hoher Kapitalrückflüsse fort. Der nächste wichtige Termin im Finanzkalender steht bereits fest: Am 29. Juli 2026 wird der Konzern seine Halbjahreszahlen präsentieren, bevor im September die nächste Zwischendividende ansteht.

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Diskussion zu Rio Tinto

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

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