Rio Tinto hat in Kitimat einen Schlussstrich gezogen. Nach mehr als 60 Jahren Betrieb ersetzt ein neues Förderband das alte Alumina-System der BC Works-Hütte — und markiert damit die größte Einzelinvestition am Standort seit der Modernisierung vor einem Jahrzehnt.
135 Millionen Kanadische Dollar für 50 Jahre Betrieb
Das neue 1,1 Kilometer lange Förderband transportiert künftig rund 800.000 Tonnen Aluminiumoxid pro Jahr. Das Vorgängersystem stammte aus den 1960ern und hatte sein technisches Lebensende erreicht. Der Neubau soll mindestens 50 Jahre laufen — ein klares Bekenntnis zur langfristigen Produktion in British Columbia.
Neben der reinen Kapazität bringt das System auch ökologische Vorteile. Staubemissionen sinken, Verschüttungsrisiken entfallen. Das passt zur ASI-Zertifizierung der Anlage, die zu den effizientesten und kostengünstigsten Aluminiumhütten weltweit zählt — betrieben ausschließlich mit erneuerbarer Wasserkraft.
Kitimat als Baustein einer starken Bilanz
Generalmanager Simon Pascoe bezeichnete das Projekt als „entscheidendes Signal unseres Vertrauens in die Zukunft des Standorts“. Das Förderband stärke einen kritischen Teil der Hütte und sei „für zuverlässige Leistung über Jahrzehnte gebaut“.
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Rio Tinto liefert von Kitimat aus per Schiff und Bahn vor allem nach Japan, Südkorea und in die USA. Die Hütte ist damit kein Randprojekt, sondern ein zentraler Baustein im globalen Aluminium-Netzwerk des Konzerns.
Die Aktie spiegelt das positive Gesamtbild wider. Mit einem Plus von rund 107 Prozent in den vergangenen zwölf Monaten notiert das Papier aktuell auf einem neuen 52-Wochen-Hoch von 104,34 Euro. Der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt beträgt fast 57 Prozent — ein Niveau, das die operative Stärke des Konzerns unterstreicht, der zuletzt ein EBITDA von 25,4 Milliarden US-Dollar auswies.
Mit dem Förderband in Betrieb reduziert Kitimat seinen Wartungsaufwand spürbar. Das schützt die Produktionszuverlässigkeit — und damit einen der wenigen Aluminiumstandorte weltweit, der echte Kostenvorteile durch grüne Energie besitzt.
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