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Rio Tinto Aktie: Frischer Wind!

Rio Tinto bündelt Kräfte mit Chiles Staatskonzern Codelco, um Kupfer- und Lithiumprojekte zu beschleunigen. Trotz Gewinnrückgangs 2025 hält der Bergbauriese an seiner Fokussierung auf Elektrifizierungsmetalle fest.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Strategische Allianz mit Chiles Staatskonzern Codelco
  • Fokus auf Kupfer- und Lithiumprojekte in der Atacama-Region
  • Nettogewinn 2025 um 14 Prozent gesunken
  • Aktie notiert nahe 52-Wochen-Hoch

Rio Tinto setzt verstärkt auf Südamerika. Der anglo-australische Bergbaukonzern hat eine strategische Partnerschaft mit Chiles staatlicher Minengesellschaft Codelco geschlossen – und verschiebt damit seine Wachstumsschwerpunkte deutlich in Richtung Kupfer und Lithium. Parallel dazu wurde der Abschluss der Diavik-Diamantenmine in Kanada besiegelt.

Kupfer und Lithium im Fokus

Die Vereinbarung mit Codelco zielt auf die Beschleunigung großer Minenprojekte in Chile ab. Im Zentrum stehen Kupfer- und Lithiumvorkommen, für die beide Unternehmen ein gemeinsames Steuerungskomitee einrichten. CEO Simon Trott bezeichnete Chile als zentrale Wachstumsregion für Rio Tinto.

Konkret wird 2026 die Infrastruktur für ein Bohrprogramm in der Atacama-Region aufgebaut. Das Ziel: geologische Unsicherheiten bei lokalen Kupferkonzentrationen reduzieren. Zusätzlich treiben die Partner ein Lithiumprojekt im Salar de Maricunga voran, das in der ersten Phase 15.000 bis 20.000 Tonnen Lithiumkarbonat-Äquivalent pro Jahr liefern soll.

Rio Tinto hält bereits 57,74 Prozent am Joint Venture Nuevo Cobre, Codelco die restlichen 42,26 Prozent.

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Gewinn unter Druck, Strategie bleibt

Die Chile-Initiative folgt auf ein durchwachsenes Geschäftsjahr 2025. Der Nettogewinn sank um 14 Prozent auf 9,97 Milliarden Dollar – belastet durch schwache Eisenerzpreise. Das bereinigte Ergebnis blieb mit 10,87 Milliarden Dollar jedoch stabil, getragen von 11 Prozent mehr Kupferproduktion aus dem Oyu-Tolgoi-Projekt in der Mongolei.

Trotz des Gewinnrückgangs hielt Rio Tinto an seiner Dividendenpolitik fest und schüttete 6,5 Milliarden Dollar aus. Mit der kürzlich abgeschlossenen Übernahme von Arcadium will der Konzern seine Lithiumkapazität bis 2028 auf 200.000 Tonnen pro Jahr ausbauen. Die parallel diskutierte 260-Milliarden-Dollar-Fusion mit Glencore wurde dagegen aufgegeben – Rio Tinto setzt auf organisches Wachstum im Elektrifizierungsmetall-Segment.

Die Aktie notiert bei 83,75 Euro und liegt damit knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 85,60 Euro. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von rund 21 Prozent zu Buche.

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