Richardson Electronics hat den Ex-Dividende-Tag hinter sich gebracht und fokussiert sich verstärkt auf seine strategischen Wachstumsmärkte. Während punktuelle Insider-Verkäufe für Aufmerksamkeit sorgten, zeigen die operativen Segmente in den Bereichen Grüne Energie und Medizintechnik eine deutliche Aufwärtstendenz. Kann die starke Dynamik in diesen Nischen den leichten Quartalsverlust bald vollständig wettmachen?
- Dividende: 0,06 US-Dollar pro Aktie (Zahlbar am 25. Februar)
- Umsatz Q2 2026: 52,3 Millionen US-Dollar (+5,7 %)
- Segmentwachstum: Grüne Energie (+39,0 %), Medizintechnik (+28,1 %)
- Finanzstatus: 33,1 Millionen US-Dollar Cash; schuldenfrei
- Personalie: Rainer Bornwasser neuer VP Global Sales (Canvys)
Insider-Verkäufe und Dividende
Vor wenigen Tagen veräußerte Finanzvorstand Robert J. Ben ein Paket von 5.000 Stammaktien zu Preisen zwischen 11,90 und 12,00 US-Dollar. Mit einem Transaktionsvolumen von knapp 60.000 US-Dollar handelt es sich um eine überschaubare Positionsveränderung; der Manager hält weiterhin über 57.000 Anteile direkt. Parallel dazu wurde vorgestern der Ex-Dividende-Tag für die Quartalsausschüttung von 0,06 US-Dollar erreicht, die Ende Februar an die Aktionäre ausgezahlt wird.
Wachstumstreiber Grüne Energie
Hinter den Kulissen treiben vor allem zwei Geschäftsbereiche die Erholung voran. Das Segment Green Energy Solutions (GES) steigerte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um beeindruckende 39,0 %. Verantwortlich hierfür ist die hohe Nachfrage nach Leistungsmodulen für Windkraftanlagen. Auch die Sparte Canvys, die auf spezialisierte Display-Lösungen für die Medizintechnik setzt, legte um 28,1 % zu. Um diesen Kurs international zu festigen, wurde zum 1. Februar Rainer Bornwasser als neuer Vice President of Global Sales für diesen Bereich berufen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Richardson Electronics?
Bilanzielle Stabilität
In der konsolidierten Betrachtung kletterte der Quartalsumsatz auf 52,3 Millionen US-Dollar. Bereinigt um das bereits veräußerte Healthcare-Geschäft entspricht dies einem organischen Wachstum von 9,0 %. Zwar verbuchte Richardson Electronics unter dem Strich noch einen minimalen Nettoverlust von 0,1 Millionen US-Dollar (0,01 US-Dollar je Aktie), dieser fiel jedoch deutlich geringer aus als das Minus von 0,8 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum.
Mit einer Barreserve von 33,1 Millionen US-Dollar und einem vollständig getilgten Kreditrahmen verfügt das Management über den nötigen Spielraum, um die Expansion in den wachstumsstarken Nischenmärkten ohne finanziellen Druck voranzutreiben. Die operative Wende rückt angesichts der steigenden Nachfrage in den Kernsegmenten greifbar nah.
Richardson Electronics-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Richardson Electronics-Analyse vom 8. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Richardson Electronics-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Richardson Electronics-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 8. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Richardson Electronics: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
