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Rheinmetall: Gewinn je Aktie auf 2,18 Euro

Der Rüstungskonzern Rheinmetall erholt sich von seinem Jahrestief, Analysten sehen aber weiterhin gemischte Signale für die Aktie.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kurs legt neun Prozent in einer Woche zu
  • Analysten sehen Kurspotenzial von 58 Prozent
  • Gewinn je Aktie steigt auf 2,18 Euro
  • Operative Marge von 19 Prozent erwartet

Die Rheinmetall-Aktie hat eine schwierige Phase hinter sich. Mitte Mai fiel der Kurs auf ein 52-Wochen-Tief von 1.118 Euro. Seither geht es wieder aufwärts. Am Freitag schloss das Papier bei 1.221,40 Euro – der vierte Gewinntag in Folge. In nur einer Woche legte die Aktie knapp neun Prozent zu.

Die Erholung täuscht jedoch nicht über die Gesamtlage hinweg. Seit Jahresbeginn verloren die Papiere rund 24 Prozent. Vom Hoch bei 1.995 Euro aus dem September 2025 ist der Kurs fast 39 Prozent entfernt.

Der RSI liegt bei 86. Die Aktie ist technisch überkauft.

Analysten uneins über weiteres Potenzial

Trotz des jüngsten Kursdrucks halten viele Analysten an positiven Bewertungen fest. Der durchschnittliche faire Wert liegt bei 1.940,81 Euro – 58 Prozent über dem aktuellen Kurs.

Jefferies verwies auf Unsicherheiten bei Auftragseingängen und operativen Risiken. Barclays bleibt dagegen bei „Overweight“ mit einem Kursziel von 2.035 Euro. UBS setzt das Ziel auf 1.600 Euro, rät aber weiter zum Kauf.

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Operative Verbesserung im ersten Quartal

Am 7. Mai legte der Konzern die Zahlen für das erste Quartal vor. Der Gewinn je Aktie stieg von 1,78 auf 2,18 Euro.

Das operative Geschäft hat sich spürbar verbessert. Dafür sorgte ein Umsatzwachstum um acht Prozent auf 1,94 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr erwartet das Management eine operative Marge von rund 19 Prozent.

Die schnelle Erholung macht die Aktie anfällig für Gewinnmitnahmen. Der nächste Quartalsbericht wird zeigen, ob die operative Marge erreichbar bleibt. Bis dahin ist mit Schwankungen zu rechnen.

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Diskussion zu Rheinmetall

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.