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Symbolbild, KI-generiert

Rheinmetall Aktie: Prognose-Schock trotz Rekordzahlen!

Im dritten Quartal legten Umsatz und operative Marge zu; Verzögerungen senkten die Umsatz- und Margenerwartung für 2026.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Operatives Ergebnis steigt um 62 Prozent
  • Quartalsumsatz erreicht 3,149 Milliarden Euro
  • Jahresumsatzprognose auf 13,2 Milliarden gesenkt
  • Zusätzliche Schakal-Fahrzeuge beauftragt

Rheinmetall hat gestern mit vorläufigen Quartalszahlen einen Anstieg des operativen Ergebnisses auf 553 Mio. Euro gemeldet. Das entspricht einem Plus von 62 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Die gleichzeitig gesenkte Jahresprognose belastete die Aktie, die gestern um 5,7% fiel.

Höherer Umsatz und bessere Marge

Im dritten Quartal 2026 erzielte Rheinmetall einen Umsatz von 3,149 Mrd. Euro. Im Vorjahresquartal waren es 2,308 Mrd. Euro gewesen.

Auch die Profitabilität verbesserte sich: Die operative Marge stieg von 14,8 Prozent auf 17,5 Prozent. Der Auftragseingang erreichte 2,893 Mrd. Euro.

Beim operativen freien Cashflow meldete Rheinmetall dagegen einen negativen Wert von 82 Mio. Euro. Die vollständige Quartalsmitteilung ist für heute angekündigt; außerdem steht eine Online-Konferenz um 14:00 Uhr im Finanzkalender.

Verzögerungen begrenzen die Jahreserwartung

Die gestern gesenkte Umsatzprognose für 2026 liegt bei rund 13,2 Mrd. Euro. Zuvor hatte Rheinmetall eine Spanne von 13,7 bis 14,2 Mrd. Euro erwartet.

Die erwartete operative Marge reduzierte das Unternehmen von rund 19 Prozent auf rund 18,5 Prozent. Als Gründe nannte Rheinmetall wahrscheinliche Verzögerungen bei der Beauftragung des Boxer-Projekts Arminius sowie verspätete Losabnahmen für Artilleriemunition. Damit verbundene Umsätze und Anzahlungen verschieben sich nach Unternehmensangaben ins Jahr 2027.

Einen weiteren Auftrag hatte Rheinmetall am 29. Oktober gemeldet: Die Beschaffungsorganisation OCCAR beauftragte Artec mit zusätzlichen Schakal-Radschützenpanzern. Das Gemeinschaftsunternehmen von Rheinmetall und KNDS Deutschland soll weitere 35 Fahrzeuge für Deutschland sowie 34 für die Niederlande liefern.

Der auf Rheinmetall entfallende Auftragswert liegt nach Unternehmensangaben im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Ebenfalls am 29. Oktober übergaben Rheinmetall Landsysteme und Rheinmetall Defence Nederland die ersten Caracal-Serienfahrzeuge an die deutschen und niederländischen Streitkräfte.

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