Startseite » Europa-Märkte » Rheinmetall Aktie: Produktion in Unterlüß ab 2027
Symbolbild, KI-generiert

Rheinmetall Aktie: Produktion in Unterlüß ab 2027

Rheinmetall unterzeichnet Absichtserklärung zur ATACMS-Fertigung in Deutschland, während die Aktie auf Wochensicht deutlich nachgibt.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kooperation mit Lockheed Martin
  • ATACMS-Produktion in Unterlüß geplant
  • Aktie fällt auf 993 Euro
  • Langfristige Perspektive bleibt positiv

Rheinmetall baut seine Rolle in der europäischen Raketenproduktion aus. Der Rüstungskonzern unterzeichnet eine Absichtserklärung mit dem US-Konzern Lockheed Martin. Ziel ist die lokale Fertigung von ATACMS-Raketen in Deutschland.

Neues Werk soll 2027 starten

Die Kooperation sieht die Produktion am Rheinmetall-Standort Unterlüß vor. Dort sollen ab 2027 Feststoffantriebe und weitere Komponenten für ATACMS-Raketen entstehen. Diese Lenkflugkörper sind kompatibel mit HIMARS- und M270-MLRS-Systemen.

Die finale Montage der Raketen ist noch nicht offiziell bestätigt. Trotzdem gilt Rheinmetall als künftig zentraler Akteur in der europäischen Raketenfertigung.

Der Zeitpunkt passt zur aktuellen Nachfragelage. Europäische Staaten wollen ihre Rüstungskapazitäten ausbauen und weniger von externen Lieferketten abhängen. Eine lokale Fertigung von Schlüsselkomponenten stärkt genau diese Unabhängigkeit.

Aktie fällt trotz Wachstumskurs

Trotz der strategischen Nachricht gibt die Rheinmetall-Aktie nach. Der Kurs liegt bei 993,40 Euro, ein Rückgang von 1,68 Prozent im Tagesvergleich. Auf Wochensicht steht ein Minus von 9,44 Prozent zu Buche, seit Jahresbeginn sind es sogar 37,97 Prozent.

Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 1.995 Euro beträgt aktuell 50,21 Prozent. Zum 52-Wochen-Tief bei 902,50 Euro hält die Aktie dagegen nur noch einen Puffer von 10,07 Prozent. Der RSI von 37,2 signalisiert eine überverkaufte Marktlage.

Die Kursschwäche steht im Zusammenhang mit breiteren Bewegungen im Verteidigungssektor nach dem NATO-Gipfel. Die annualisierte Volatilität von 68,82 Prozent zeigt: Der Markt bewertet Rüstungswerte derzeit mit deutlichen Schwankungen neu.

Langfristperspektive bleibt intakt

Der Kursrutsch ändert wenig an den strukturellen Treibern für Rheinmetall. NATO-Staaten erhöhen ihre Verteidigungsausgaben weiter, neue Produktionskapazitäten wie in Unterlüß kommen hinzu.

Die Vereinbarung mit Lockheed Martin unterstreicht Rheinmetalls Anspruch, sich als Partner für moderne Munitionstechnologie zu positionieren. Für den Standort Unterlüß bedeutet das: Ab 2027 könnte dort ein zentraler Baustein europäischer Raketenproduktion entstehen.

Anzeige

Stand heute, 20. Oktober: Rheinmetall – Kaufen, halten oder verkaufen?

Wer in Rheinmetall investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 20. Oktober gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.

Rheinmetall: Gratis-Analyse (PDF) öffnen …

Diskussion zu Rheinmetall

Redaktion Kapitalmarktexperten

Unter „Redaktion Kapitalmarktexperten“ erscheinen Beiträge, die mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt werden. Themenauswahl, Quellen und die redaktionellen Regeln verantwortet die Redaktion; verantwortlich im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV ist Dr. Robert Sasse. Hinweise und Korrekturen: kapitalmarktexperten.de/korrekturen/